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Deadly Creatures: Review
Simples KampfspielDeadly Creatures bietet ein frisches Szenario, einen ungewohnten Blickwinkel und einige frische Ideen. Doch wie sieht der Kern des Spiels eigentlich aus? Hier offenbart das Actionspiel klare Schwächen, denn abgesehen vom Szenario ist Deadly Creatures lediglich ein durchschnittliches Beat 'em up ohne nennenswerte Highlights. Ihr könnt mit den zwei Protagonisten allerlei Kampfaktionen ausführen und auch einige Kombos landen, um eure weitestgehend dummen Gegner zu besiegen. Per Knopfdruck und Schütteln der Wiimote kommen dabei die gefährlichen Angriffe zustande. Tarantel und Skorpion haben unterschiedliche Angriffe sowie eine andere Ausrichtung. Während die Tarantel den Gegner mit schnellen Angriffen eindeckt, ist der Skorpion eher der gemässigte Kämpfer, der dafür, wenn der Kontrahent wenig Energie hat, die gelungenen Finisher ausführen darf. Diese beendigen das Leben des Feindes auf besonders spektakuläre Weise. Allerdings müsst ihr dafür die auf dem Bildschirm angezeigten Bewegungen ausführen, damit dieser besondere Angriff auch erfolgreich ausgeführt wird.
Darüber hinaus wird nur wenig geboten. Das Leveldesign ist weder besonders kreativ noch besonders schön. Übergrosse Handys, Schuhe und natürlich die unbarmherzige Wüste werden zu einem grossen Spielplatz für Kämpfe gegen allerlei Ungeziefer. Aufgrund der verschobenen Grössenverhältnisse könnt ihr euch aber auch recht schnell verlaufen oder die Orientierung verlieren. Zum Glück hilft euch da die Taste 2 weiter. Diese blendet einen Hinweispfeil ein, der euch den weiteren Weg zeigt. Aber auch der hilft euch manchmal nicht weiter, da die Kamera streikt. Kommt ihr an eine der vielen engeren Stellen im Level, seht ihr oft mehr Wand als euch lieb ist. Zwar ist es möglich, die Kamera wieder auf die dritte Person auszurichten, doch die Option funktioniert nur sehr unzuverlässig.
Tolles GerüstTechnisch macht Deadly Creatures einen eigentlich guten Eindruck. Gerade die kleinen Tiere sind sehr detailliert geraten und können bei Spinnenhassern Gänsehaut auslösen. Dennoch ist das Gesamtpaket nicht sehr überzeugend. Zwar hat die Engine scheinbar einiges drauf, doch die Entwickler verpassten es, alles herauszuholen. Insbesondere die langweiligen, wenn auch scharfen Texturen ermüden das Auge. Es sei hier die Frage erlaubt, ob sich die Entwickler mit dem Setting einen grossen Gefallen getan haben, denn ihr seid übermässig unterirdisch unterwegs. Grün sucht ihr vergebens, die Umgebung ist grösstenteils braun-gelb und bietet somit wenig Abwechslung. Diese bekommt ihr auch nicht von der Musik. Der dezent im Hintergrund gehaltene Soundtrack stört zwar nicht, kann aber auch keine Akzente setzen. Gesprochen wird in Deadly Creatures nur, wenn die Menschen ins Spiel kommen. Ansonsten gibt es nur wenige, kleine Soundeffekte der Insekten zu bestaunen, die allerdings sehr gut aufgenommen und an passenden Stellen integriert wurden. |
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