Fazit von Severin Auer
Diese Sportsammlungen haben mir immer grossen Spass gemacht. Letztmals, das muss ich eingestehen, hatte ich ein ähnliches Spiel zu den Olympischen Sommerspielen in Athen im Jahr 2004 ausgiebig getestet. Dieses hat in der Zwischenzeit aber immer wieder mal den Weg ins Laufwerk gefunden. Virtuelle Sommerspiele müssen abwechslungsreich sein, stellenweise auch monotones Buttonmashing aufweisen - das ist Nostalgie - und ganz besonders eine faire Leistungssteigerung zulassen. Summer Athletics erfüllt diese Anforderungen nur bedingt.
Zugute halten muss man dem Spiel, dass die Steuerung mit den Bewegungssensoren überwiegend gelungen ist. Bei der Rekordjagd hapert es dann aber leider etwas mit der Ausgeglichenheit. In einigen Disziplinen ist man bereits nach den ersten zwei Versuchen Weltrekordhalter, während man bei anderen auch nach unzähligen Runden nicht so richtig auf den grünen Zweig kommt. Vermisst werden zudem, neben dem Online-Spiel oder zumindest einer Online-Rangliste, beliebte Disziplinen wie zum Beispiel das Kunstturnen. Okay, der Titel heisst auch Summer Athletics und nicht Olympia, doch dann hätte man auch das Radfahren und das Bogenschiessen weglassen können.
Etwas nachlässig zu beurteilen ist die Tatsache, dass man mit weiblichen Athleten die gleichen sportlichen Leistungen erzielen kann, wie dies mit den Männern möglich ist. Mein momentaner 100m-Weltrekord unter zehn Sekunden stammt nämlich von einer Frau. Alles in allem auf spielerischer Ebene zwar ein solides Paket, das aber optisch und in grundlegenden Dingen nicht vollends überzeugen kann. Summer Athletics bietet kurzweilige, aber auch kurfristige Unterhaltung.
Review Lesen - Seite 1
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| Gesamtwertung: |
 
GBase Score:
6.0 |
| Herausforderung: |
Mässig |
| Geeignet für |
Gelegenheitsspieler |
| Spieldauer: |
Unendlich |
| Abwechslung: |
Gut |
| Atmosphäre: |
Geht so |
| Langzeitmotivation: |
Geht so |
| Bedienung: |
Einfach |
| Preis/Leistung: |
Geht so |
| Multiplayer: |
Gut |
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