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RTL Biathlon 2009: Review
Biathlon ist in aller Munde. Das Crossover aus Schiess-Wettbewerb und Langlauf-Rennen erfreut sich immer grösserer Beliebtheit und holt in den TV-Übertragungen regelmässig Millionen von Zuschauern vor den Fernseher. Da ist es klar, dass eine adäquate Versoftung des Wintersports nicht fehlen darf. Die Hamburger Entwickler von 49Games haben sich ja bereits seit fast 10 Jahren auf Wintersport-Spiele unter dem Label RTL Sports spezialisiert. Nachdem der Biathlon im aktuellen Titel RTL Winter Sports 2009 nur in der Leichtbauweise angerissen wurde, konzentriert man sich nun in RTL Biathlon 2009, der Name verrät es, ausschliesslich auf den Winter-Trend Biathlon. Ob das auch auf Nintendos Fuchtel-Konsole eine gute Figur macht, haben wir im Test überprüft.
Anti-Couch PotatoesRTL Biathlon 2009 ist kein Spiel für Bewegungsmuffel, egal, wie ihr es steuert. Für diejenigen, die es ultrarealistisch wollen, unterstützt das Spiel nicht nur den Wii Zapper, der eure Wiimote samt Nunchuk zum formschönen Gewehr verwandelt, sondern auch das berühmte Balance Board. In dieser Kombination fehlen für den echten Biathlon nur noch die Skier.
Wem das zu extrem ist, der darf den RTL'schen Biathlon auch ganz handelsüblich mit Wiimote und Nunchuk steuern, womit ihr dann die Bewegungen der Skier beziehungsweise Skistöcke nachahmt. Mit asymmetrischen Vorwärtsbewegungen der beiden Eingabegeräte nehmt ihr Fahrt auf, die Buttons A, B, C und Z stehen für kontextsensitive Spezialfunktionen wie dem Fahren in der Hocke, dem Aktivieren spezieller Fähigkeiten oder dem Luft anhalten und Abdrücken beim Schiessen.
Volles ProgrammAnders als in der Biathlon-Variante bei den RTL Winter Sports stehen euch bei RTL Biathlon 2009 viele verschiedene Kurse und Fahrer zur Verfügung. Im Fahrerfeld trefft ihr beispielsweise auf mehr oder minder akkurate Umsetzungen von Michi Greis und Magdalena Neuner, bei der Streckenauswahl erwarten euch Kurse wie Ruhpolding und Antholz, die allesamt dem realen Weltcup entnommen wurden und mal sehr exakt, mal aber auch nur ganz rudimentär, je nach Lizenz-Vereinbarungen, ins Spiel integriert wurden. Insgesamt erwarten euch15 Kurse , die allesamt, wie gesagt, sehr unterschiedlich ausfallen.
Auf den verschiedenen Strecken dürft ihr euch im Sprint und im Massenstart beweisen. Im Karriere-Modus bewältigt ihr Cups und Meisterschaften und schaltet dabei nach und nach auch Spezialfähigkeiten frei, die ihr in jedem Rennen auf Wunsch einsetzen dürft. Eine ruhigere Hand beim Schiessen, eine Sprint-Option oder einen Ausdauer-Push bei Anstiegen sind einige der verfügbaren Fähigkeiten, die aber in der sonst ach so realistischen Simulation etwas unrealistisch wirken.
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 Tobias Kuehnlein
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