Fazit von Martin Weber
Dass aus Mitteleuropa nicht nur Rollenspiele und Point'n'Click-Adventures kommen müssen, beweisen die Entwickler von Sproing Interactive. Die Österreicher wagen sich an ein Genre, das ansonsten hauptsächlich den Japanern vorbehalten war. Leider ist dabei auch noch mit einigen Anlaufschwierigkeiten zu rechnen. Begeistern wie ein Resident Evil oder den nackten Horror von Silent Hill versprühen kann Cursed Mountain nur bedingt. Die Atmosphäre und ein unverbrauchtes Setting schaffen zwar einige Voraussetzungen, um einen wohligen Gaming-Schauer zu verbreiten, dieser legt sich allerdings auch wieder schnell beim voranschreitenden Zocken.
Die immer gleichen Geister, die nach Schema F auftauchen und schon im zweiten Kapitel reichlich vorhersehbare Attacken durchführen, eine nervige, nicht immer exakte Spielmechanik, eine recht kurze Spielzeit und eine oftmals zu triste Optik machen es schwer, sich mit dem Spiel in dem Masse anzufreunden wie mit den grossen Vorbildern. Dennoch ist hier ein Spiel mit viel Potenzial und durchaus guten Momenten gelungen. Vor allem die mystischen Hintergründe der Himalaja-Völker und ungewöhnliche Einfälle, wie die Einbindung von Ritualen, bringen wiederum Pluspunkte. Mit dem vorliegenden Konzept ist immerhin ein solider, ausbaufähiger Genre-Einstieg geschafft.
Review Lesen - Seite 1
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| Gesamtwertung: |
 
GBase Score:
7.0 |
| Abwechslung: |
Befriedigend |
| Atmosphäre: |
Befriedigend |
| Bedienung: |
Befriedigend |
| Langzeitmotivation: |
Gut |
| Herausforderung: |
Gut |
| Spieldauer: |
Ausreichend |
| Multiplayer: |
nicht verfügbar |
| Preis/Leistung: |
Ausreichend |
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