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Madworld: Review

  Wii 


Zweitens sind da noch die Bossgegner, die allesamt noch abgefahrener sind als die Umgebungen und Tötungsmethoden: Als Erstes habt ihr es mit einem Riesen zu tun, dann müsst ihr einem schwulen Cowboy, der auf Rollerskates herumflitzt, die Leviten lesen, ein alter russischer General zaubert Tornados auf die Autobahn und so weiter und so fort. Erste abgefahrene Sahne! Nur der allerletzte Boss ist nicht ganz so prickelnd im Vergleich zu seinen Vorgängern, aber spielt selbst.

Drittens und letztens: Ihr könnt das ganze Spiel noch einmal durchspielen. Und zwar schwerer! Dieser neue Schwierigkeitsgrad hat es in sich: Auf Leicht starben wir im gesamten Spiel vielleicht fünf oder acht Mal, auf Schwer hatten wir schon im Tutorial mit ebenso aggressiven und geschickten Gegnern zu kämpfen, dass wir alle unsere Continues aufbrauchten, ohne überhaupt einen Level gewonnen zu haben. Respekt!

Das Schlechte kommt zum Schluss

Negativ anzumerken ist verhältnismässig wenig. Über die eher langweiligen Motorradparts zwischen den einzelnen Bereichen kann man noch hinwegsehen, schwerer wiegt da schon die enorme Kürze des Spiels, das mit etwas Glück schon in vier Stunden durchgezockt sein kann. Das wird dafür aber durch den Wiederspielwert im höheren Schwierigkeitsgrad wieder ausgeglichen, und zudem lassen sich die einzelnen Herausforderungen auch zu zweit im Mehrspielermodus bewältigen. Am schwersten wiegt aber die lausige Kamera, die sich überhaupt nicht bewegen lässt und oft mehr schlecht als recht dem Geschehen folgt. Auch die Zielerfassung funktioniert vor allem in den Bosskämpfen eher mangelhaft, so dass man mehr mit Ausweichen und Wegrennen als mit Spass haben beschäftigt ist.

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Wille Zante am 26 Mrz 2009 @ 08:01
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