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Sonic Unleashed: Review
Doch auch hier wurde der Rotstift ein wenig angesetzt. Anstatt grosser Areale werden die Levels in kleinere Abschnitte unterteilt. Dabei muss man einige Orte mehrmals hintereinander mit anderen Aufgaben durchlaufen, was ein wenig die Abwechslung drückt. Dennoch können die Tag-Levels voll und ganz überzeugen, was unter anderem auch am Umschalten zwischen 3D und 2D liegt.
Weniger ist mehrKomplett wegrationalisiert wurde zum Glück der Abenteuermodus. Man muss auf der Wii nicht mehr gelangweilt durch die Städte laufen und blasse Charaktere nach der nächsten Aufgabe fragen, sondern hat direkt alles im Überblick. Über eine Stadtkarte kann man sich direkt zu den Bürgern klicken und spart somit jede Menge Zeit. Das ist zwar nicht lustiger, stört aber wenigstens nicht so sehr wie auf den HD-Konsolen.
Auf der anderen Seite vermisst man die durchgängige Sprachausgabe. Zwar wurden die gerenderten Zwischensequenzen komplett vertont, doch die Dialoge auf der Stadtkarte sind in reiner Textform, was der Atmosphäre nicht zuträglich ist.
Mario im NackenGrafisch ist Sonic Unleashed enttäuschend. Nach dem bombastischen Render-Intro wird man direkt wieder auf den Boden geholt. Matschige, einfallslose Texturen und eckige Modelle machen nicht gerade Lust auf mehr. Dass hier mehr möglich ist, zeigt Super Mario Galaxy. Dort wurde gerade mit Lichteffekten und Designideen gespielt, um die technische Unterlegenheit der Wii zu kaschieren. Sonic dagegen bleibt auf PS2-Niveau stecken und könnte selbst die alte Sony-Konsole nicht richtig auslasten. Auch wenn man von den niedrig aufgelösten Texturen absieht, gibt es nicht viel zu entdecken. Grossartige Effekte sieht man selten. Dazu kommt, dass die Kamera manchmal viele Clipping-Fehler offenbart und auch nicht immer ideal zum Geschehen steht. |
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