Fazit von Patrik Nordsiek
Professor Heinz Wolff macht es mir nicht leicht. Freundlich, aber bestimmt lächelt er mir auf der Verpackung zu und der genmanipulierte Apfel strahlt mir im schönsten Rot entgegen. "Spass mit Physik" steht auf der Rückseite, doch irgendwie kommt in mir kein Spass auf. Denn so spannend die Schwerkraft auch sein mag, so langweilig wird mir hier ein kleines Knobelspiel präsentiert, was gerade mal eine Stunde unterhalten kann. Die über 100 Levels sind allesamt zwar knifflig, aber selten wirklich innovativ oder spannend.
Und auch die zur Verfügung stehenden Werkzeuge sind gähnend langweilig. Ich will mehr machen, als nur Kisten und Leisten aneinanderheften und hoffen, dass die Steuerung mir keinen Strich durch die Rechnung macht. Letzteres ist sowieso der Nervfaktor Nummer 1! Warum kann ich nicht in Ruhe meine Konstruktion zusammenbauen und muss dauernd Umwege gehen, damit ich nicht mit einer Leiste das gesamte Bauwerk in Schutt und Asche lege? Hier hätte man doch die Schwerkraft vernachlässigen können, wie es Physiker gerne mit der Reibung machen. So allerdings gibt es nur eines: Herr Professor, sie müssen nachsitzen! Mit 40 Euro ist das Spiel darüber hinaus auch glatt doppelt so teuer wie die PC-Version!
Review Lesen - Seite 1
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| Gesamtwertung: |
 
GBase Score:
4.0 |
| Abwechslung: |
Mangelhaft |
| Atmosphäre: |
Ausreichend |
| Bedienung: |
Mangelhaft |
| Langzeitmotivation: |
Ausreichend |
| Herausforderung: |
Befriedigend |
| Spieldauer: |
Befriedigend |
| Multiplayer: |
nicht verfügbar |
| Preis/Leistung: |
Mangelhaft |
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