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Pikmin 2 - New Play Control: Review

  Wii 

Im Verlauf des Abenteuers züchtet Olimar diverse Pikmin-Sorten, die sich durch Abschneiden von Blumen und dem Erlegen von Insekten lebhaft vermehren. Im Boden reifen sie zu starken nützlichen Geschöpfen heran. Diese Pikmin hören auf den Klang der Pfeife von Olimar und folgen dem Captain wie eine altbekannte Lemming-Truppe. Als Spieler versucht man die riesige Gartenlandschaft zu erkunden und setzt die Pikmin mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten so ein, dass möglichst viele Schätze geborgen werden können.

Mehr von allem, bitte!

In Pikmin 2 ist alles grösser, länger und interessanter als noch im Vorgänger. Das spieldominierende Zeitlimit ist verschwunden und man wird nur noch durch den täglichen Sonnenuntergang gebremst. An Captain Olimars Seite ist neuerdings Louie zu finden, der ebenfalls eine ganze Gruppe von Pikmin dirigieren kann, wodurch so etwas wie Multitasking eingeführt wird. Zu den bewährten feuerfesten roten, den hoch springenden gelben und den schwimmenden blauen gesellen sich neuerdings auch die zehnmal stärkeren violetten und die giftigen weissen Pikmin. Während die beiden letzteren nur durch eine Verwandlung, man spickt sie dazu in eine Blume, gezüchtet werden können, so vermehren sich die anderen Farben gewohnt in ihren Zwiebel-Raumschiffen. Den Gelben hat man zu all dem auch noch die Resistenz gegen Elektroschocks geschenkt. Zur optisch hübschen Oberwelt kommen düstere Dungeons hinzu, die in unterschiedliche Stufen unterteilt sind und in die man mit einer festen Anzahl Pikmin hinabsteigt, bevor man zur Oberfläche zurückkehren darf. Dass auch noch ein Zweispielermodus enthalten ist, der ausserhalb des Abenteuers für zusätzliche Unterhaltung sorgt, ist nur das Sahnehäubchen.

Die Steuerung hat insofern eine Überarbeitung erfahren, als dass der Spieler nicht mehr mit dem Joystick seine Pikmin heranlockt, sondern durch Zeigen mit der Wiimote. Alle anderen Bewegungen werden klassisch ausgeführt. So watschelt Olimar nur nach Betätigen des Nunchuck-Joysticks über den Schirm. Die Interaktion mit den Pikmin, darunter Pflücken und Werfen, erfolgt durch Tastendruck. Wer den Gamecube-Klassiker kennt, weiss wie perfekt damals bereits die Steuerung umgesetzt worden war und wird nicht überrascht sein, dass diese in der Wii-Version - die Wiimote ähnelt einer PC-Maus - noch einen Zacken besser funktioniert. Trotz einer leichten optischen Aufpolierung sieht man dem Spiel sein Alter doch etwas an.

Pikmin 2 - New Play Control
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Severin Auer am 02 Jul 2009 @ 01:02
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