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PES 2010: Review
Auf der Wii sucht EA Sports noch immer nach der Idealform. Und während sich der Softwareriese nicht wirklich entscheiden kann, greift Konami mittlerweile zum dritten Mal mit ähnlich genialem Konzept nach der Meisterschale. Doch schal ist dieses Mal nicht nur die Trophäe.
Feintuning ist angesagt
Was passiert, wenn ein Spiel schon fast an der Perfektion kratzt und man nur ein Jahr hat, um es weiter zu verbessern? Man verliert sich in Detailfragen. Und genau das passiert dieses Jahr mit Konamis Fussballserie Pro Evolution Soccer, oder kurz PES. Die 2009er-Edition hat gewissenhaft die gröbsten Probleme der Wii-Premiere von 2008 behoben, und dieses Jahr bleibt nicht mehr viel übrig. So erinnert PES 2010 frappierend an seine Vorgänger, und grossartige Veränderungen sind erst mal nicht zu sehen.
Natürlich basiert auch der aktuelle Ableger auf dem genialen Pointer-System, welches eine neue, strategischere Art des Fussballs auf den Bildschirm zaubert. Ihr könnt also mit der Wiimote auf den Bildschirm zeigen und eure Spieler über den Rasen ziehen. So ist es auch möglich, exaktere Pässe in die Tiefe zu spielen oder komplexe Laufwege zu bestimmen. Gepaart mit der ohnehin guten Ballphysik ergibt das ein noch abwechslungsreicheres Gekicke mit unvorhersehbaren Szenen. Gerade das moderne One-Touch-Football - simpel auch mal Direktpassspiel genannt - lässt sich mit diesem System enorm gut umsetzen.
Wesentlich besser als noch vor einem Jahr lassen sich nun auch die Freistösse steuern. So kommt hier eine Mischung aus der neuen Pointer-Systematik und der klassischen Pfeilausrichtung aus FIFA 98 zum Einsatz. Mit der Wiimote könnt ihr die grobe Richtung des Schusses bestimmen und durch die Neigung des Controllers auch einen Schnitt in die Flugrichtung reinbringen. Ein grosser Pfeil zeigt euch die ideale Laufbahn an. Je nach Fähigkeiten des Schützen wird die Vorgabe dabei mehr oder weniger exakt ausgeführt.
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Patrik Nordsiek
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Pro Evolution Soccer
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Patrik Nordsiek
am 21 Dez 2009 @ 10:18
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