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Aggressive Inline: Review   

Als dazumal, es ist auch schon ein paar Jährchen her, ein Spiel mit einem völlig neuartigen Spielprinzip für Furore sorgte, gab es einen regelrechten Boom für Kopien, die jedoch nie das Original erreichten. Die Rede ist natürlich von der legendären Tony Hawks Pro Skateboarding Serie. Seitdem gilt dieses Spiel zurecht als das Mass der Dinge und jedes Freestyle-Game muss sich zwangsweise mit dem Genre Primus messen. Mit Aggressive Inline werden nun auch erstmals Fans des Rollschuhsports bedient. Ein weiterer Aufguss der Thematik, jedoch diesmal auf mit Rollen versehenen Schuhen, oder ein ernsthafter Konkurrent für Herrn Adler? Das Review aus den Augen eines THPS3 Enthusiasten.


Aggressive Inline

Aufgereihte Räder
Während Skateboarder schon viele virtuelle Umsetzungen ihres Lieblingssportes erleben durften und auch der BMX-Sport auf den Heimkonsolen vertreten ist, mussten die Inliner lange Zeit auf ihr Game warten. Nun ist es jedoch, entwickelt vom gleichen Team wie die Dave Mirra-Reihe, endlich da. Aggressive Inline nennt sich das Werk, und genau dies wird auch geboten. Der in der Szene sehr bekannte Taig Khris stand sogar, wie es sich für ein Spiel dieser Art gehört, Pate. Zu ihm gesellt sich noch ein gutes Dutzend weiterer Profiskater, sowie einige durchgeknallte Bonuscharaktere. Unverständlicherweise ist es nicht möglich, seinen eigenen Skater zu erstellen. Nicht einmal neue Skates oder Outfits können freigespielt werden, was doch schon fast zur Standardausrüstung eines solchen Titels gehören sollte. Klar sind dies optische Spielereien, aber wer bei Tony Hawks 3, wie ich, Stunden an seinem Alter-Ego herumgebastelt hat, weiss, wie spassig dieses Feature sein kann.

Zeit das zeitliche gesegnet
Schon kommen wir zum ersten Punkt, in dem Aggressive Inline neue Zeichen setzt. Eine Uhr sucht man vergebens. An der Stelle wo diese jeweils prangte findet sich nun das sogenannte Juice-Meter. Juice bekommt ihr für Tricks oder durch einsammeln von speziellen Icons. Das Juicemeter sinkt jedoch auch, einerseits sprungartig bei Stürzen oder auch schleichend, wenn ihr keine Tricks zeigt. Der Lauf ist aus, sobald die Anzeige auf null sinkt. Glücklicherweise kann man sich jedoch für gesammelte Punkte wieder ins Spiel zurückkaufen. Dieses System funktioniert sehr gut, und es bleibt abzuwarten, ob künftige Genrekameraden auch diese Richtung einschlagen werden.

Lebendige Umwelt
Wenn man die sieben riesigen Areale anschaut, die man befahren darf, wird einem sofort der Grund für die fehlende Uhr klar. Die Grösse und Detailverliebtheit dieser Levels würde jeden zeitlichen Rahmen sprengen. Mit dem Juice-Meter System jedoch, kann man sich losgelöst von Zeitbegrenzungen, auf Entdeckungstour begeben. Und es gibt einiges zu entdecken, denn die Areale sind um ein vielfaches grösser als das, was man bislang kannte. Ob Flughafen, Jahrmarkt, Musem, Fischfabrik, Filmstudio, Autofabrik oder Behördenviertel, es gibt tonnenweise Sachen zu entdecken und viele Aufgaben zu erfüllen. Und immer wenn man glaubt, alles gesehen zu haben, kommt man durch eine Türe in einen weiteren Teil der Anlage. Das Design ist sehr gut gelungen, man findet massenhaft Lines für seine Kombinationen und diverse waghalsig platzierte Obstacles.













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Admin am 12 Mrz 2005 @ 09:11
 
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