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Frontlines - Fuel of War: Review   
Über mangelnden Shooter-Nachschub können sich Xbox 360-Spieler wahrlich nicht beklagen. Nach Bioshock, Halo 3, Call of Duty 4, TimeShift, BlackSite und Turok ist mit Frontlines: Fuel of War bereits der nächste viel versprechende Genrevertreter erschienen, bei dem, im Gegensatz zu den meisten anderen Konkurrenten, allerdings der Mehrspieler-Part ganz klar im Vordergrund steht. Bis zu 50 Spieler sollen via Xbox Live gleichzeitig gegeneinander antreten können. So viel wie bei keinem Next-Generation-Shooter zuvor. Ob das jedoch wirklich ausreicht, die verwöhnten Fans mehr als ein paar Stunden vor den Bildschirm zu locken, lest ihr in unserem Review.

Frontlines - Fuel of War
Bevor wir uns dem Multiplayer-Modus zuwenden, werfen wir erst einen Blick auf die kurze, aber knackige Singleplayer-Kampagne, welche in nicht allzu ferner Zukunft angesiedelt ist und vom Konflikt zwischen den letzten verbleibenden Supermächten, der Red Star Alliance und der Western Alliance, handelt. Sie beide kämpfen im Mittleren Osten um Rohstoffe, welche weltweit nahezu erschöpft sind. Damit greift das Spiel eine sehr aktuelle Thematik auf und regt teilweise sogar zum Nachdenken an. Nichtsdestotrotz ist die Story im Grunde genommen nur ein Vorwand, euch durch eine Reihe abwechslungsreicher Missionen zu hetzen, in denen ihr bestimmte Stellungen einnehmen, Ziele in die Luft jagen und Einrichtungen sabotieren müsst. Nur so könnt ihr eure eigene Frontlinie erweitern und den Feind weiter in die Enge treiben.

Frontlines - Fuel of War


Oft lassen sich die Missionen bei Frontlines: Fuel of War mit verschiedenen Strategien lösen. Eine ausgeklügelte Taktik ist im Singleplayer-Modus jedoch so gut wie nie gefragt. Grund dafür ist nicht zuletzt die ziemlich dürftige KI eurer Widersacher, welche nur in der Masse wirklich gefährlich sind. Allerdings sind auch eure computergesteuerten Kollegen nicht die Hellsten, sodass sich das zumindest in etwa wieder ausgleicht. Trotzdem werden erfahrene Zocker lediglich ein paar wenige Stunden benötigen, um die Kampagne zu beenden.

Um sich für die taktisch wesentlich anspruchsvolleren Multiplayer-Schlachten warm zu schiessen, reicht das aber allemal aus. Ausserdem lernt ihr in der Kampagne den Umgang mit den über 60 verschiedenen Waffen und Fahrzeugen, zu denen neben Panzern und Drohnen auch Helikopter und sogar Jets zählen. Deren Steuerung ist zu Beginn zwar ganz schön gewöhnungsbedürftig, geht allerdings bereits nach wenigen Übungsflügen in Fleisch und Blut über.













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Tim Richter am 02 Mrz 2008 @ 14:20
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