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Unreal Tournament III: Review

  XBOX 360 

Die Unreal Tournament-Reihe wurde vor allem durch ihre flotte, kompromisslose und harte Action bekannt. Nebenbei bot sie immer eine herrlich spektakuläre Grafik und den spassigen und motivierenden Online-Modus. Nach der PC- und Playstation 3-Version folgt nun endlich die Fassung für Microsoft's Heimkonsole. Ob der Titel auch auf der heimischen Konsole mit Controller statt Maus und Tastatur punkten kann, erfahrt ihr in unserem Test. Let's rock!

Der dritte Teil sollte laut Entwickler das erste Mal auch für Solisten richtig interessant sein und eine Singleplayer-Kampagne inklusive spannender Story bieten. Im ersten Moment könnte man das sogar glauben. Der Einzelspieler-Modus wird von einer bombastischen Zwischensequenz eingeläutet, die in Echtzeit abläuft und furios geschnitten wurde. Erzählt wird die Geschichte von einem Kämpfer namens Reaper, der zusammen mit seinen Kollegen die Invasion der brutalen Necris stoppen muss. Allerdings folgt nach diesem sehr netten Auftakt nach den ersten Missionen Ernüchterung. Zwischensequenzen gibt es nur sehr wenige, stattdessen wird die Story anhand vorgelesener Textbildschirme erzählt. Ausserdem sind die Gefechte nichts anderes als Bot-Kämpfe und die Missionen lediglich die verschiedenen Spielmodi, die abwechselnd aneinander gereiht wurden. Die KI der Bots ist übrigens sehr gut und auf höheren Schwierigkeitsgraden richtig fordernd, jedoch kein ebenbürtiges Pendant zu realen Spielern. Somit kann man die Singleplayer-Kampagne getrost als Training ansehen, das nach maximal zehn Stunden beendet ist und spassigerweise sogar mit vier Leuten im Koop-Modus durchgespielt werden kann.

An Modi bietet Unreal Tournament 3 klassische Kost. Deathmatch, Capture the Flag und deren Varianten sind mit an Bord. Bombing Run, Assault, Invasion, Double Domination, Last Man Standing und Onslaught gibt es nicht mehr. Dreh- und Angelpunkt der Multiplayer-Ballerei ist der brandneue Warfare-Modus, der vom Prinzip überhaupt nicht neu ist, sondern sehr stark an das alte Onslaught erinnert. Das Ziel zweier Parteien ist jeweils, den Hauptreaktor der gegnerischen Fraktion zu zerstören. Dieser ist jedoch durch einen Schild geschützt, der sich erst abschaltet, wenn eine bestimmte Anzahl an Knotenpunkte erobert wurde, die auf den Karten miteinander verbunden sind. Solange diese Punkte in keinem Besitz sind, reicht es, einfach drüber zu laufen und zu warten, bis sich eine Art Generator aufgebaut hat. Beschleunigen kann man diesen Vorgang, indem man mit der Link-Gun draufhält.

Sollte der Punkt schon dem Feind gehören, hilft nur Waffengewalt, bis der Kern der gegnerischen Partei den Geist aufgibt. Es geht allerdings auch viel schneller. Meist an den Startpunkten findet man eine kleine Station, die Kugeln auswirft. Mit dieser Sphäre im Gepäck lässt sich jeder Punkt sofort einnehmen, das heisst, es gibt keine Wartezeiten und kein Dauerfeuer. Setzt man die Bälle taktisch ein, kann ein verloren geglaubtes Match eine überraschende Wendung nehmen. Allerdings kann man diese Kugeln nur zu Fuss oder per Hoverboard transportieren. In Fahrzeugen haben sie nichts zu suchen. Zu diesen Eroberungen gibt es auf manchen Karten Aufgaben zu erledigen, um an den Hauptreaktor zu kommen. Beispielsweise ist es auf einer Map von Nöten, einen Panzer über eine Brücke zu geleiten und diesen auf einer Druckplattform zu parken. Nur wenn das erledigt ist, ebnet sich der Weg zum Kern.

Das zuvor erwähnte Hoverboard wird per Tastendruck aktiviert und ist auf jeder grösseren Karte mit im Rucksack. Sollten mal keine Fahrzeuge in der Nähe sein und die Schlacht am anderen Ende der Karte stattfinden, schwingt man sich einfach auf das schwebende Brett und gleitet flugs zum Ort des Geschehens. Das hat allerdings den Nachteil, dass man nicht mehr schiessen und auch keine Objekte mehr aufnehmen kann. Zudem ist man auf dem Board sehr verwundbar, bekommt man also auch nur einen Treffer ab, fällt man vom Brett und muss sich erst mühsam aufrappeln, was mitten im Gefecht einem Todesurteil gleicht. Wer gerne per Anhalter fährt, der kann sich per Energiestrahl an ein anderes Fahrzeug koppeln und so im Schlepptau mitschweben. Somit ist das Hoverboard ein sehr hilfreiches Utensil und auf grossen Karten unverzichtbar.

Unreal Tournament III
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Can Baris am 29 Aug 2008 @ 09:45
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