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Rock Band: Review Die perfekte Welle findet sich nicht nur als Song im Spiel selbst wieder. Die Preispolitik von Electronic Arts stiess vielen Spielern sehr unangenehm auf. Die Information, dass Spiel und Instrumente beispielsweise getrennt voneinander verkauft werden sollten, liess Wellen der Entrüstung quer durch alle Käuferschichten schlagen.
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Die Aufregung kann man sicherlich nachvollziehen, denn in den USA ist das Spiel umgerechnet deutlich günstiger zu haben. Ob dies auch in anderen Ländern der Fall ist, stand gar nicht zur Debatte, die Ähnlichkeiten der amerikanischen Kultur mit der unseren reichte offenbar schon aus, um einen Sturm der Entrüstung aufkommen zu lassen. Da interessiert es dann auch nicht, wie die Vermögensverhältnisse in weiten Teilen der USA aussehen und ob es sozial gerechtfertigt ist, das Spiel zu einem anderen Wert im Markt etablieren zu wollen. Das Produkt solle doch bitte sehr hierzulande den gleichen Preis haben.
Würde man dies komplett mit sämtlichen Produkten durchziehen, wären Videospiele in Asien und Mittel- und Osteuropa längst ausgestorben. Dort verdient ein normaler Arbeiter im Stahlwerk umgerechnet 200-300 Euro im Monat. Da wird doch sicher Geld für Rock Band übrig sein, oder? Doch selbst ein Blick auf gänzlich andere aktuelle Spiele zeigt doch auf, wie sich die Preise von Kontinent zu Kontinent unterschieden. Age of Conan kostet in den USA umgerechnet auch nur knappe 30, statt der hier üblichen 50 Euro. Und dies liegt doch eigentlich nur am seit geraumer Zeit günstigen Umrechnungskurs, der auch mal wieder in die andere Richtung umschlagen kann. Willkommen in der Realität, liebe Leser.
Wir könnten jetzt noch seitenweise darüber aufregen, dass viele Talerchen für das Spiel samt den Instrumenten hingeblättert werden müssen. Wir haben ja auch gut reden, nicht wahr? Das Spiel wurde uns zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Blöderweise waren die Instrumente nicht dabei, so dass wir die Wahl hatten, euch einen halbgaren Kurzartikel ausschliesslich mit der Gitarre der Guitar Hero-Reihe zu präsentieren oder eben selbst in den sauren Apfel zu beissen und das Instrumentenbundle zu kaufen. Keine Frage, da wurde dann rasch bestellt und schon einen Tag später kam das dicke Paket von Onlinedienst an. Gut verpackt waren keine Mängel an den Produkten feststellbar und das Aufstellen und Anschliessen von Gitarre, Schlagzeug und Mikrofon dauerte nicht länger als zehn Minuten.
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