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 Thomas Richter
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Silent Hill - Homecoming
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| Hersteller: |
The Collective |
| Publisher: |
Konami |
| Genre: |
Action: Adventure |
| USK: |
keine Jugendfreigabe |
| PEGI: |
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| Spieler: |
nur Singleplayer |
| System Min.: |
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| System Empf.: |
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| GBase Empf.: |
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| Weitere Infos: |
Game-Facts zu Silent Hill - Homecoming |
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Fazit von Thomas Richter
Mein Standpunkt zum neuen Silent Hill - Homecoming ist von Freude und Wut gleichermassen geprägt worden. Klasse finde ich, dass das neue Entwicklerstudio nicht auf die Idee gekommen ist, ein komplett neues Spiel zu entwickeln. Am Ende wäre Homecoming vielleicht nicht mal würdig, sich in die Kette bisheriger Silent-Hill-Titel einzureihen. Double Helix indes war schlau genug, das alte Feeling der Serie grösstenteils zu bewahren. Mit Erfolg: Homecoming ist bis zum Ende spannend, gruselig und von der gleichen Atmosphäre gesegnet, die auch für die bisherigen Teile Erfolgsgarant war. Schön, dass auch Yamaoka wieder die passende Musikuntermalung beigesteuert hat. Trotz der relativ altbackenen, aber funktionierenden Grafik, hat mich Homecoming permanent in den Griff gekriegt. Was zum Teil an der durchweg viel zu dunkel gehaltenen Grafik gelegen hat. Auch wenn die im Optionsmenü auf maximale Helligkeit eingestellt ist: Ich bin das Gefühl nicht losgeworden, dass Alex nicht mit seiner Taschenlampe die Gebiete beleuchtet, sondern mit der Standby-LED seines Funkgeräts. Klaustrophobie und Panik hätten auch auf anderen Wegen zum Spieler transportiert werden können, Double Helix!
Auf der anderen Seite lenkt die neue, komplexere Kampfsteuerung zu sehr vom eigentlichen Spielinhalt ab. Silent Hill - Homecoming ist mehr Kampfspiel denn je. Die gelegentlich platzierten Rätselchen (Teile verschieben, Leitungen umstecken usw.) sind entweder schnell durch blosse Rumprobiererei gelöst. Wären aber vermutlich auch von einem Laboraffen nach einstündiger Beschäftigungstherapie überwunden worden, so leicht sind sie. Letzten Endes waren es aber die teils unfairen Kämpfe und die etwas haklige Ausführung von Kampfmanövern, die mich zu einem Abbruch des Spielerlebnisses verleitet hatten. Zu wenig Gesundheitsdrinks, zu wenig Munition, zu viel Kampf - gerne hätte ich mich lieber nur auf den Horror und auf die Geschichte konzentriert, anstatt permanent einfach nur immer dem nächsten Speicherpunkt entgegen zu fiebern. Wer sich seine Rationen gut einteilt, vielleicht sogar Profispieler ist und Geduld für die Kämpfe aufbringt, wird seine Freude an Silent Hill - Homecoming haben. Denn Geschichte und Atmosphäre sind im Bereich der Survival-Horror-Spiele noch immer wegweisend.
Fazit von Martin Weber (PS3)
Das Grauen schleicht sich langsam, aber sicher auf die aktuelle Konsolengeneration ein. Silent Hill ist seit dem ersten Teil Survival-Horror der kranken Sorte. Hier ist schon ein Besuch der einzelnen Schauplätze eine unangenehme Angelegenheit. Die Macher wissen auf alle Fälle immer noch, wie man Atmosphäre erzeugt. Dennoch schleicht sich neben dem Grusel auch das Gefühl mit ein, schon mal mit allem konfrontiert worden zu sein, was Homecoming bereithält. Eine unvermutete Begegnung mit den teuflischen Krankenschwestern war im ersten Teil noch ein Schock, der bei Kennern der Serie nun nicht mehr an den Nerven zerrt. Auch die Pyramidenköpfe dürften mittlerweile etwas angestaubt sein.
Mit der Technik haben sich die Programmierer noch etwas schwer getan. Zu viele Attacken laufen ins Leere, obwohl das überarbeitete Kampfsystem durchaus ein Schritt nach vorne bedeutet. Auch in der Grafik fallen noch einige grobe Texturen auf, wohingegen der Sound nach wie vor ausserordentlich bedrohlich wirkt. Die begleitende Musik zählt ebenfalls wie in den vorangegangenen Episoden zu den besten Gänsehaut-Tracks der Videospielgeschichte. So kann man als abschliessendes Urteil sicherlich von einem guten Horror-Adventure sprechen, das aber auch an allen erdenklichen Ecken schon fast wieder konventionell wirkt.
Review Lesen - Seite 1
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| Pro: |
Contra: |
+ Knallharte Gruselatmosphäre
+ Passend düstere Musikuntermalung
+ Typisches Silent-Hill-Spielgefühl
+ Komplexere Kampftechniken als bisher |
- Grafik nur Mittelmass
- Hakelige Kampfsteuerung
- Teilweise unfair schwer
- Zu wenige Speicherpunkte
- Keine deutsche Stimmen-Synchro
- Dumme Monster-KI
- Flache Rätsel |
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| Gesamtwertung: |
 
GBase Score:
8.0 |
| Abwechslung: |
Gut |
| Atmosphäre: |
Gut |
| Bedienung: |
Befriedigend |
| Langzeitmotivation: |
Gut |
| Herausforderung: |
Befriedigend |
| Spieldauer: |
Gut |
| Multiplayer: |
nicht verfügbar |
| Preis/Leistung: |
Befriedigend |
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