Fazit von Tobias Kühnlein
Ein Belastungs-EKG kann nicht wesentlich schlimmer sein. Nach mehreren Stunden Beijing 2008 taten mir Daumen und Handgelenke weh und ich hatte gleichzeitig Mitleid mit meinem Controller und Respekt für ihn. Mitleid, weil er diese Tortur erleiden muss und Respekt dafür, dass beide Analogsticks immer noch dran sind. Zur körperlichen Belastung gesellt sich die seelische. Das Frustpotential ist enorm gross bei Beijing 2008. Sich und das Material so zu verausgaben, um am Ende zusehen zu müssen, wie man dennoch als Letzter über die Linie geht, ist höchst frustrierend. Nicht umsonst hat mich der Titel zu ungeahnten Wutausbrüchen motiviert. "Renn, du Arsch!" oder "Sind wir hier bei den Bundesjugendspielen?" waren nur zwei der zahlreichen lautstark gebrüllten Flüche, die mir trotz meines eigentlich ruhigen Naturells über die Lippen gehuscht sind. Bei Gott, Beijing 2008 ist kein schlechtes Olympia-Game. Wer auf Button-Mashing steht und seine letzte Sehnenscheidenentzündung voll auskuriert hat, darf zugreifen und wird begeistert sein. Ich war es allerdings nicht.
Review Lesen - Seite 1
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| Gesamtwertung: |
 
GBase Score:
6.5 |
| Herausforderung: |
Hoch |
| Geeignet für |
Amateure |
| Spieldauer: |
10 - 15 Std. |
| Abwechslung: |
Hoch |
| Atmosphäre: |
Geht so |
| Langzeitmotivation: |
Geht so |
| Bedienung: |
Umständlich |
| Preis/Leistung: |
Geht so |
| Multiplayer: |
Gut |
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