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Tales of Vesperia: Review
NebenbeschäftigungenWie es sich für ein Rollenspiel gehört, gewinnen eure Recken mit jedem gewonnenen Scharmützel an Erfahrung und erlangen so stetig neue Fähigkeiten. So wirklich interessant ist das Skill-System allerdings nicht, da es einem nicht allzu viele Freiheiten lässt. Ganz im Gegensatz zu den vielen Waffen und anderen Ausrüstungsgegenständen, welche oft individuelle Fertigkeiten mit sich bringen, die auf Wunsch sogar dauerhaft erlernt und dann unabhängig vom jeweiligen Gegenstand benutzt werden können. Dank des Crafting-Systems habt ihr auch die Möglichkeit eure Ausrüstung etwas aufzumotzen, wodurch es euch so schnell nicht langweilig werden dürfte. Und wenn doch, warten eine Menge optionale Nebenquests, Glücksspiele, Rätsel und andere Beschäftigungen auf euch, die für zusätzlichen Spielspass sorgen.
Typisch japanischDie comicartige Grafik von Tales of Vesperia dürfte die Herzen aller Anime- und Manga-Fans höher schlagen lassen. Vor allem die Figuren wurden mit viel Liebe zum Detail gestaltet, und auch die Landschaften können sich durchaus sehen lassen. Selbst wenn diese teilweise doch einige Details vermissen lassen. Wer mit dieser typisch japanischen Optik allerdings nichts anfangen kann, dem dürfte das Ganze definitiv zu kitschig erscheinen. Daran ändern auch die wenigen, äusserst vorbildlich inszenierten Zwischensequenzen sowie der erstklassige Soundtrack nichts. Genauso wenig wie die gelungene englische Sprachausgabe. Eine deutsche Vertonung gibt es im Übrigen wieder einmal nicht, was sich angesichts der fast fehlerfrei lokalisierten Texte aber relativ leicht verschmerzen lässt. |
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