 |
|
 |
 |
|
|
Seite 2 von 2
|
Fairytale Fights: Review
Insgesamt über 140 Waffen gibt es in Fairytale Fights, wobei die Schlag-, Hau- und Stechwaffen deutlich in der Überzahl sind. Nur selten bekommt ihr eine Handfeuerwaffe in die Pfoten, und um ehrlich zu sein ist das Zielen und Schiessen damit auch eher mühsam. Stattdessen zweckentfremdet ihr alles, was am Boden liegt und tretet euren Gegnern so unter anderem auch mit einem Schwertfisch-Skelett oder einem grossen Zirkel gegenüber. Da kommt Freude auf. Dank spezieller Tränke und einer sich aufladenden Energieleiste könnt ihr eure Gesundheit regenerieren oder besonders üble Angriffe auslösen.
BiberkackeLetztlich muss man den Entwicklern Respekt zollen für das stellenweise abgedrehte Leveldesign. Die knallbunte Märchenwelt wurde mithilfe der Unreal-Engine 3 gestaltet und sieht entsprechend nett aus. Da das Spiel grösstenteils in der Seitenansicht gespielt wird, geht von den Möglichkeiten der starken 3D-Engine einiges verloren. Dennoch erzeugen die Entwickler hin und wieder so etwas wie optische Tiefe. Zum aussergewöhnlichen Leveldesign gesellen sich abgedrehte Bossgegner, wie der kotzende Riesenbiber, auf den ihr mehr als einmal im Spiel trefft. Die Bosskämpfe sind stellenweise grandios inszeniert und jeder Big Boss hat meist eine Schwachstelle, die es erst einmal rauszufinden gilt.
Wem der Storymodus nicht reicht, der kann mit bis zu vier Spielern in einer Konsole in verschiedenen Arenen gegeneinander antreten und sich ein wahres Schlachtfest liefern. Darüber hinaus verspricht der Koop-Modus für zwei Spieler gleichzeitig einiges an Spass, der letztlich aber auch immer wieder von der unschönen Kameraführung getrübt wird. Auch die Steuerung wirkt unausgegoren. Angriffe werden mit dem rechten Analogstick ausgelöst, Waffen nehmt ihr auf, in dem ihr den rechten Bumper betätigt, und wegwerfen könnt ihr die Waffen mit dem linken Bumper. Wäre das nicht irgendwie eingängiger gegangen?
Fairytale Fights verschenkt zuviel Potential dadurch, dass man sich fast ausschliesslich auf die Brutalität stützt. Habt ihr euch zu Beginn 20 Minuten lang über den kranken Humor und das derbe Splatterfest totgelacht, verliert Fairytale Fights leider schnell jeglichen spielerischen Reiz. Unter dem Strich wäre mehr drin gewesen. |
|


Game-Facts
Game-Abo Was ist das?
|




|
|
|
Seite 2 von 2
|
|
|
 |
|
 |