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Dark Souls III: First Look

Personal Computer Playstation 4 Xbox one 
Hersteller: From Software
Publisher: Bandai Namco
Genre: Action: Rollenspiel
From Software legt ein beeindruckendes Tempo hin. Ein Jahr nach dem überaus erfolgreichen Bloodborne wird Anfang 2016 bereits der nächste Titel erscheinen. Mit Dark Souls III soll die Souls-Reihe einen vorläufigen Höhepunkt erreichen, für den Serienerschaffer Hidetaka Miyazaki wieder die Regie übernimmt.

Dark Souls III
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Patrik Nordsiek

Viel Feind, viel Ehr – mal wieder

Dark Souls III wurde uns im Rahmen einer gamescom-Präsentation näher gezeigt, und schon von Beginn an war klar: das hier ist ein waschechter Souls-Nachfolger. In typischer Serientradition wurden Kampfszenen präsentiert und damit die vielen Herausforderungen, die ihr im Laufe des Spiels meistern müsst. Das Fantasy-Setting profitiert dabei stark von der aktuellen Konsolen- und PC-Generation, sieht das Spiel doch um Längen beeindruckender aus, als es noch der Vorgänger auf der PlayStation 3 und der Xbox 360 tat. Dafür sind vor allem die kleinen technischen Feinheiten wie die Windberechnung und die Asche-Effekte verantwortlich, die der gesamten Szenerie deutlich mehr Leben einhauchen. Diese beeinflussen auch die Rüstungen, sodass man stetig neue Bewegungsmuster und kleinere Details erkennen kann.

Auch im Bereich der Animationen und der Übergänge hat sich einiges getan. So wirken die Kämpfe deutlich geschmeidiger und flüssiger als im Vorgänger. In Kombination mit den schnelleren Bewegungsabläufen des Spielers scheint Dark Souls III, zumindest in den Händen eines erfahrenen Spielers, wie aus einem Guss. Dass diese erfahrenen Hände auch nicht immer alles antizipieren können, zeigte die gamescom-Präsentation. Selbst dem Entwickler passierten immer wieder Fehler, oder aber er wurde von Feinden und deren Angriffsmustern überrascht. Die Herausforderung bleibt also erhalten. Dafür wurden andere Sachen verändert.

Fackeln und Battle Arts

Eine kleine Veränderung betrifft die Fackeln, mit denen ihr im Vorgänger nicht nur die Szenerie beleuchten, sondern auch Kerzen an Gräbern anzünden konntet, um mehr von der Hintergrundgeschichte und der Umwelt zu erfahren. Waren diese Fackeln im Vorgänger noch beschränkt, so habt ihr in Dark Souls III endlich unbegrenzt viele zur Verfügung. Das sollte das Backtracking sowie das frustrierende Sammeln und Achten auf die stellenweise überlebenswichtigen Utensilien reduzieren.

Eine deutlich grössere Veränderung sind die neuen Battle Arts. Eure Waffen haben nun nicht nur unterschiedliche Eigenschaften, die euren Charakter stark beeinflussen, sondern jeweils auch eine Art Spezialangriff, die untrennbar mit der Waffe verbunden ist. Das fügt eine weitere taktische Dimension hinzu, sodass die Waffenwahl nochmals wichtiger wird. Der Kurzbogen wurde vor Ort als Beispiel genannt, da seine neue Streuattacke ihn endlich signifikanter vom Langbogen unterscheide. Darüber hinaus konnten wir eine Drehattacke sehen, die mit den Säbeln möglich ist, um mehrere Gegner in der direkten Umgebung zu attackieren. Allerdings konnten diese beiden Battle Arts alleine auch keinen Kampf gewinnen; ein einigermassen umsichtiges Vorgehen ist also noch immer vonnöten.

Bossgegner mit mehreren Phasen

Ein besonderes Augenmerk will das Team um Hidetaka Miyazaki wieder auf die Bossgegner richten. Diese sollen nicht nur aussergewöhnliche und abwechslungsreiche Designs bieten, sondern auch taktisch noch mehr vom Spieler abverlangen. Dafür wurde eigens das Heat-System entwickelt, um mehrere Phasen des Gegners zu steuern. Je nach Heat-Stufe werden die Bosse mehr und variantenreichere Attacken anwenden, um auch mal den Rhythmus des Kampfes zu verändern. Auf der gamescom hat das mit der gezeigten Tänzerin des kalten Tals, einer spinnenartigen, orientalisch angehauchten Kreatur, schon sehr gut funktioniert. Die Bewegungsabläufe waren tatsächlich recht tänzerisch, und im Laufe des Kampfes variierten immer wieder die genutzten Angriffe, um den Entwickler auch mal zu überraschen.

Dark-Souls-III
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Patrik Nordsiek am 13 Aug 2015 @ 14:03
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