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Far Cry Primal: Preview

Personal Computer Playstation 4 Xbox one 
Hersteller: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
Genre: Action: 3D-Shooter
Im Jahre 2012 konnte bei Ubisoft wohl noch niemand ahnen, zu welchem Überraschungs-Hit sich das damals veröffentlichte Far Cry 3 entwickeln sollte. Nachdem der vier Jahre zuvor erschienene zweite Teil weniger euphorisch von der Spielerschaft angenommen wurde, nahmen Publisher und Entwickler die damals geäußerte Kritik ernst und schufen daraufhin ein neues Spielerlebnis. Mit der riesigen Spielwelt und dem überarbeiteten Spielkonzept begeisterten sie nicht nur Freunde von Sandbox-Games und etablierten somit die Far-Cry-Serie prompt wieder im Zocker-Alltag. Nach dem ebenso erfolgreichen und beliebten vierten Teil möchte Ubisoft anscheinend abermals seine Vielfältigkeit unter Beweis stellen und verlagert das aktuelle Werk namens Far Cry Primal in die Steinzeit. Wie sich ein Far Cry ohne technischen Schnickschnack anfühlt, durften wir letzte Woche bei einem Besuch in Berlin in Erfahrung bringen.

Far Cry Primal
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Jessica Rehse

10.000 B.C.

In Far Cry Primal verschlägt es uns in ein erfrischendes und unverbrauchtes Setting – nämlich in die Mittelsteinzeit, circa 10.000 Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung. Wir schlüpfen in die Rolle eines Kriegers namens Takkar, welcher in einer fiktiven Urzeitwelt namens Oro lebt. Und im Vergleich zu Inselabenteuern sowie Himalaya-Exkursionen wird von der ersten Spielminute an kommuniziert: hier geht es nicht um Rache oder Ehrerweisung, sondern ums pure Überleben. So steigen wir unmittelbar ins Geschehen ein, indem wir uns, nur mit einem Speer bewaffnet, mit einigen anderen Mitgliedern unseres kleinen Stammes zwischen einer Mammutherde auf die Lauer legen. Gemäß des evolutionären Gesetzes des Stärkeren werden wir jedoch schnell mit der Raubeinigkeit der damaligen Zeit konfrontiert und müssen uns alsbald allein und verletzt in der Wildnis von Oro zurechtfinden.

Far Cry Primal

Schnell offenbaren sich uns erste altbekannte Gameplay-Elemente, die jedoch dezent, aber gleichzeitig auch sehr sinnvoll erweitert wurden. So beginnen wir damit, die Natur nach grünen Kräuterpflanzen zu durchstreifen, um uns anschließend ein Heilmittel daraus herstellen zu können. Doch in Oro gibt die Umgebung noch viel mehr her. Wir sammeln beispielsweise Schilfrohr und Zweige und fertigen uns daraus auf Knopfdruck einen Bogen, oder basteln uns mithilfe von Holz und Steinen eine schlagkräftige Keule. Mit handgemachter Bewaffnung geht es nun mit Nahrungs- und Unterkunftssuche weiter voran. Wie auch bereits aus den Vorgängerteilen bekannt, können wir Wildtiere aufspüren und erlegen, um anschließend weitere Ressourcen aus ihnen zu gewinnen, mithilfe welcher wir dann wiederrum beispielsweise durch ein Upgrade unseres Beutels die Inventargröße erweitern können.

Aufgrund der völlig abstinenten Komponente der technischen Spielereien bekommt der ausgebaute Crafting-Aspekt in Far Cry Primal zu Recht ein größeres Gewicht. So erweisen sich beispielsweise direkte Konfrontationen, die man nur mithilfe eines Bogens mit nicht mehr als acht Pfeilen oder einer schwerfälligen Keule bestreiten muss, als ziemlich fordernd. Wer dann schon fleißig Komponenten gesammelt und seine Pfeile für bessere Flugeigenschaften mit Federn versehen oder seine Keule mit Tierknochen durchschlagskräftiger gemacht hat, kann sich das (Über-)Leben in der Steinzeit so etwas leichter machen.

Far-Cry-Primal
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Jessica Rehse am 26 Jan 2016 @ 18:10
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