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Mafia III: First Look

Personal Computer Playstation 4 Xbox one 
Hersteller: Hangar 13
Publisher: 2K Games
Genre: Action: 3D-Shooter
Auch wenn die Ankündigung von Mafia III keine Überraschung mehr war, so war doch die Enthüllung des Settings nicht vorhersehbar: 2K Games will nächstes Jahr auf der aktuellen Konsolengeneration und auf dem PC eine kinoreife Handlung präsentieren, die in den späten 1960ern spielt. Wir konnten uns auf der gamescom schon mal ein paar Minuten Gameplay anschauen, in denen eine Menge passierte.

Mafia III
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Patrik Nordsiek

Neue Ära, neue Verhältnisse

Wir schreiben das Jahr 1968, und der italienische Mob wütet durch New Orleans. Na klar, wir sind ja auch bei Mafia, da gehört das dazu. Doch im Gegensatz zu den beiden Vorgängern spielt ihr keinen aus Europa eingewanderten Mafioso, sondern den dunkelhäutigen Lincoln Clay, der nach dem Vietnamkrieg als Veteran in die Vereinigten Staaten zurückkehrt und dort zunächst mal eine neue Familie im schwarzen Milieu findet. Als diese von der Mafia heimgesucht wird, beginnt Lincoln einen Rachefeldzug, um schlussendlich New Orleans zu übernehmen. Dabei kann er auf die Hilfe von drei Freunden, unter anderem auch von Vito Scaletta aus dem zweiten Teil, der eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen soll, zählen. Eure Kollegen stehen euch zur Verfügung, um Unterstützung zu entsenden, die Polizei zu bestechen oder gar einen Ort zu verteidigen.

Letzteres ist ein wichtiger Teil in Mafia III. Um eure Vormachtstellung in New Orleans zu behaupten, könnt ihr wichtige Klubs und andere Gebäude von den verfeindeten Familien überrennen und anschliessend übernehmen. Das sollt ihr, wie so ziemlich alles im fertigen Spiel, auf verschiedene Arten bewerkstelligen können. So werdet ihr brachial offensiv, schleichend oder anderweitig vorgehen können; die Missionen und Gebäude sollen genügend Optionen bieten, um eurem Spielstil zu entsprechen. Und um diese Gebäude anschliessend zu halten, ruft ihr einfach eure Freunde an, die die neu eingenommenen Immobilien gleich verteidigen. Dass diese das nicht immer ganz alleine schaffen, versteht sich von selbst. So hofft man, eine gewisse Dynamik in die offene Stadt von New Orleans zu bringen.

The House of the Rising Sun

Mafia III machte auf uns in der Präsentation schon einen recht ausgereiften Eindruck. Vor allem die Waffenmechaniken scheinen schon sehr solide zu sein, und auch die offene Welt konnte mit sehr detaillierten Lokalitäten überzeugen. Der Vergleich mit GTA V drängte sich dabei auf, auch wenn Mafia III seine eigene Identität zur Genüge zum Ausdruck bringt. Dafür sorgt alleine schon das Setting, denn das New Orleans der 1968er kann mit pompösen Autos, interessanten Architekturen und stimmungsvollen sowie vor allem sehr weichen Lichteffekten überzeugen. Bis nächstes Jahr sollte Entwickler Hangar 13 auch genügend Zeit haben, die Reaktionen der Einwohner und die gelegentlichen Ruckler sowie die auffälligen Textur-Pop-ups zu beheben.

Bei der Präsentation vollends überzeugen konnte dagegen die Audiokomponente. Neben einigen kultigen, lizenzierten Songs aus den 1960ern – natürlich war The House of the Rising Sun dabei –, waren die englische Sprachausgabe und vor allem das Sounddesign schon auf einem absoluten Topniveau. Die Waffen klangen brachial und imposant und gaben den Argumenten von Protagonist Lincoln Clay nochmals einen besonderen Nachdruck.

Mafia-III
Personal Computer

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Patrik Nordsiek am 13 Aug 2015 @ 14:01
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