 |
|
|
|
Seite 1 von 3
|
Dishonored - Die Maske des Zorns: First Look
|
|
Hersteller:
|
Arkane-Studios
|
|
Publisher:
|
Bethesda Softworks
|
|
Genre:
|
Action: 3D-Shooter
|
|
Actionspiele gibt es bekanntlich wie Sand am Meer. Wenn hinter einem Projekt aber Teile der Entwicklungsteams von Spielen wie Half Life 2 oder Deus Ex stecken, horcht die Industrie auf. Auf der diesjährigen gamescom sahen wir hinter verschlossenen Türen zum ersten Mal Dishonored, das neue First-Person-Actionspiel aus den Arkane Studios, in Aktion. Wie sich der Titel von anderen Kandidaten im Genre distanziert und warum uns hier im nächsten Jahr ein Hit erwarten könnte, erfahrt ihr in unserer Vorschau.
|
|


Game-Facts
Game-Abo
Was ist das?
 Ettore Trento
|
Von Walöl und LaserschrankenAuf dem Papier klingt das Konzept schon fast zu gut, um wahr zu sein. Dishonored soll ein intelligentes Actionspiel von einigen der Köpfe hinter solch renommierten Spielen wie Deus Ex, Half Life 2 und Bioshock 2 werden. Bei einem derartigen Talentportfolio ist es indessen erfreulich, dass sich der Titel einer Spielwelt widmet, die man in dieser Form noch nicht zuvor gesehen hat. Die Geschichte ist schnell erklärt: Ihr schlüpft in die Rolle von Corvo, einem ehemaligen Leibwachter der Kaiserin, welcher nach deren Ableben als Mörder gebrandmarkt und zum Tode verurteilt wird. Ein Los, das der Protagonist nicht auf sich sitzen lassen will, und so macht sich Corvo daran, seine Unschuld unter Beweis zu stellen und den eigentlichen Übeltätern auf die Spur zu kommen. Wohlgemerkt ist es nicht die etwas abgedroschen anmutende und tausend Mal gehörte Rachegeschichte, die den Titel interessant erscheinen lässt. Vielmehr hat uns schon von der ersten Sekunde an die äusserst durchdacht und eigenständig wirkende Spielwelt in ihren Bann gezogen.
Dishonored spielt in der fiktiven Stadt Dunwall, welche am ehesten als eine Art Steampunk-Verschnitt von London im 17. Jahrhundert beschrieben werden kann. Die Bewohner der Metropole nutzen Laserbarrieren, um sich eine drohende Rattenplage vom Leib zu halten, während Energie primär aus wertvollem Walöl gewonnen wird. Das Zusammenspiel von übernatürlichen und futuristischen Elementen funktioniert in diesem Setting äusserst gut und verleiht Dunwall schon jetzt eine dichte und beklemmende Atmosphäre. Ihre kreativen Wurzeln sieht man der Stadt aber bei aller Eigenständigkeit auf den ersten Blick an. Verantwortlich für deren Design im kühlen und kantigen Stahl-Look zeichnet nämlich Viktor Antonov, der schon City 17 in Half Life 2 zum Leben erweckte. Dass man sich bei Dishonored optisch an den Titel erinnert fühlt, ist beileibe nichts Schlechtes.
|
|









|
|
|
Seite 1 von 3
|
|
|
 |
|
 |