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Ersteindruck
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Borderlands: Preview
Ersteindruck von Daniel BollMein Ausflug ins Grenzland war motivierender, als ich es für möglich gehalten hätte. Gearbox hat einen fast von vorne bis hinten durchdachten, knallharten Rollenspiel-Shooter in der Mache, der trotzdem nicht den nötigen Humor vermissen lässt. Wenn mutierte Mini-Psychopathen mit irren Geräuschen wild gestikulierend auf mich zurennen oder Claptrap vor Langeweile eine Beatbox startet, kann ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Ausserdem sprühen die Nebencharaktere wie Dr. Zed nur so vor Zynismus - und wer kann ihnen das angesichts der erbarmungslosen Spielwelt auch verübeln? Den ersten vier Stunden nach zu urteilen hat Borderlands jedenfalls vielfältige Quests und eine motivierende Charakterentwicklung zu bieten, die sich spürbar auf Kampfsequenzen auswirkt. Der Sammelanreiz ist dank der vielen verschiedenen Waffengattungen und Kombinationen ausserdem hoch genug, dass das Spiel nicht unter einer mangelhaften Langzeitmotivation leiden dürfte. Nicht zu vergessen der Kooperativmodus für bis zu vier Spieler, die sich dann gemeinsam in Pandora austoben dürfen.
Hohe Wertungsregionen könnten der Vollversion letztlich aber doch verwehrt bleiben, sollten die wenigen, aber schwerwiegenden Kritikpunkte der Vorabversion nicht ausgemerzt werden. Eine höhere optische Abwechslung, weniger aggressive Respawn-Intervalle der Tierwelt und eine komfortable Vehikelsteuerung wären sehr wünschenswert. Auch habe ich in der Vorabversion noch keinen besonders dicken Handlungsfaden ausmachen können. Das sind alles Dinge, die sich später negativ auf die Gesamtwertung auswirken könnten. Also, Gearbox, macht das Beste draus!
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