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Kingdoms of Amalur - Reckoning: First Look
In die weite Welt hinaus?Ein Open-World-RPG steht und fällt bekanntlich mit der Glaubwürdigkeit der Spielwelt, durch die man als virtuelle Heldin oder virtueller Held reisen muss. So haben sich die Entwickler des Spiels auch fühlbar Mühe gegeben, eine Spielwelt von angemessener Tragweite und mit ästhetischem Anspruch zu kreieren. Während sich unser Präsentator mittels Cheats durch einige Lokalitäten des Spiels teleportierte, bekamen wir etwa idyllische Dörfer, bedrohlich wirkende Höhlen und weitläufige Felder zu sehen. In seinem optischen Stil erinnert das Spiel dabei etwas an World of Warcraft, zumal sich hier comicartiges Design und eine eher expressionistische Farbpalette vermischen. Während die Umgebungen in ihrer jetzigen Form, unter anderem dank fliessenden Übergängen zwischen Tag und Nacht, durchaus hübsch anzusehen sind, wirken einige der Szenerien noch ein wenig unbelebt. Ein Umstand, der sich bis zur Veröffentlichung des Spiels im Jahr 2012 aber durchaus noch verbessern kann.
Um dem Entdeckungsdrang der Spieler gerecht zu werden, verlocken in der weitläufigen Spielwelt immer wieder Trampelpfade dazu, die vorgegebenen Wege zu verlassen und abgelegene Winkel zu erkunden. So kann es durchaus sein, dass ihr urplötzlich auf Verliese stosst, die nichts mit der Haupthandlung des Titels am Hut haben. Ein nettes Detail am Rande: Um euch von vornherein auf den Schwierigkeitsgrad der bevorstehenden Dungeons vorzubereiten, haben die Entwickler jeweils einige Mustergegner vor den Eingängen der Höhlen postiert, welche die Stärke der Gegner im Inneren widerspiegeln. Böse Überraschungen bleiben euch auf euren Entdeckungstouren also auch ohne Stufenanpassung erspart. Zudem scheint für genügend Langzeitmotivation durch Entdeckungstouren gesorgt zu sein. Ein nicht unwesentlicher Faktor in diesem Genre.
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