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Borderlands: Preview

Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 
Hersteller: Gearbox Software
Publisher: Take 2
Genre: Action: 3D-Shooter
Ende Oktober entsendet euch Gearbox Software in die erbarmungslose Wüste des Planeten Pandora, wo ihr euch wahlweise solo oder mit bis zu drei Mitspielern im Kooperativmodus auf die Suche nach einem ausserirdischen Artefakt macht. Wir erlebten die ersten vier Stunden von

Borderlands

anhand einer deutschen Xbox 360-Vorabversion und berichten euch von unseren Eindrücken.

Borderlands
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Daniel Boll
Zu Beginn steht die Charakterwahl aus Berserker, Scharfschütze, Soldat und Chemieexpertin an. Jeder hat seine Vor- und Nachteile im Umgang mit Waffengattungen und verfügt über eine einzigartige Spezialfähigkeit. Wir entscheiden uns für den muskelbepackten Berserker und starten in die sandige und felsige Spielwelt. Ein kleiner, an eine Mischung aus R2D2 und Wall-E erinnernder Roboter namens Claptrap rollt auf uns zu. Mit piepsiger Stimme führt er uns in die Wellblech- und Bunkersiedlung Fyrestone, wo wir erste Erfahrungen in Sachen Waffennutzung machen und uns einiger niedrigstufiger Banditen erwehren.

Gespielt wird aus der Ego-Perspektive, wobei sich Gearbox Software hinsichtlich der Steuerung um möglichst viel Komfort bemüht hat. So werden herumliegende Gegenstände mit Lichtkegeln und Symbolen markiert. Objekte sammeln wir wahlweise einzeln oder durch Gedrückthalten der X-Taste einfach in einem Rutsch auf. In Briefkästen, Kisten, Tresoren, Truhen und sogar Toilettenschüsseln finden wir Geld, Munition und Waffen. Es lohnt sich, in die verwinkelsten Ecken der Gegend zu schauen oder auch mal springend die Dächer der Bunkersiedlung zu erkunden - überall könnten nützliche Sachen versteckt sein.

Unser erster menschlicher Ansprechpartner ist Dr. Zed, der ohne Zulassung praktiziert und uns versichert, dass uns das egal sein werde, wenn wir mit einer Kugel im Bauch zu ihm kommen sollten. Und immerhin trainiert der Scharlatan seine Operationskünste fleissig an Leichen, wobei er mit Schlachterwerkzeugen hantiert, bei denen jedem Hygienebeauftragten schlecht werden dürfte. Zum Glück sind wir aber nicht als Patient vor Ort, sondern nehmen von Zed erste Aufträge entgegen. So sollen wir seinen zur Apotheke umfunktionierten Getränkeautomaten reparieren und eine Horde nerviger Viecher zur Strecke bringen, die sich in einer Höhle nahe Fyrestone angesiedelt haben. Die so genannten Skags sind Raubtiere und bevölkern grosse Teile der Spielwelt in verschiedensten Arten. Zu den gefährlicheren Rassen gehören säurespuckende oder ausgewachsene Exemplare, die mit hoher Geschwindigkeit und hartem Hautpanzer zu Rammmanövern ansetzen.

Pandora ist in weitläufige Areale unterteilt, wobei es beim Übergang zu recht langen Ladezeiten kommt. Optisch ähneln sich die Gebiete zumindest in der Vorabversion sehr. Mehr als Gebirgsketten, heruntergekommene Siedlungen, sandige Strassen und düstere Höhlen bekamen wir bisher nicht zu Gesicht. Allerdings haben wir sowieso genug damit zu tun, uns der respawnenden Tier- sowie Banditengruppen zu erwehren. Das stört beim nochmaligen Erkunden eines Gebiets schon sehr. Ständig werden wir angespuckt, angerempelt, angeschossen oder von aggressiven Greifvögeln attackiert. Hier sollte Gearbox die Respawn-Intervalle deutlich einschränken.

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Daniel Boll am 02 Okt 2009 @ 00:01
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