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Deus Ex - Mankind Divided: Review

  Personal Computer Playstation 4 Xbox one 

Selten hat eine Marke einen derart guten Ruf wie die Deus-Ex-Serie. Obwohl seit 2000 lediglich drei Teile erschienen sind und bereits der zweite Teil eine herbe Enttäuschung darstellte, sind die Erwartungen an einen Ableger des First-Person-Rollenspiels ungebrochen hoch. Nach dem erfolgreichen Relaunch 2011 steht mit Mankind Divided nun der neueste Teil in den Startlöchern. Wir sind durch das wunderschön dystopische Prag gerannt und beeindruckt.

Angst und Terror

Bereits in Deus Ex: Human Revolution war eine bedrückende Stimmung zu spüren. Vorbehalte gegen augmentierte Menschen führten erst zu Angst und dann zu Hilflosigkeit. Als dann zum Ende des Prequels der sogenannte Augmentierungszwischenfall ausgelöst wurde, kippte die Stimmung endgültig: Aufgerüstete Menschen auf der gesamten Welt wurden von einer zentralen Stelle gesteuert und gingen plötzlich auf die natürlich belassenen Mitbürger los. Die Konsequenzen waren verheerend, die Opferzahlen stiegen.

Als euer Charakter Adam Jensen nach einer Komaphase wieder die Spielfläche betritt, ist aus einer ängstlichen Welt eine Welt des Terrors und der Segregation geworden. Augmentierte Menschen werden strenger kontrolliert, stellenweise in eigene Lager wie Golem City gesteckt und für den Zwischenfall verantwortlich gemacht. Als Teil der neu gegründeten Eingreifgruppe der Interpol ist Adam in Prag stationiert. In der tschechischen Hauptstadt sind die Auswirkungen der Trennung, der sogenannten mechanischen Apartheid, offensichtlich: Die lokale Polizei schikaniert augmentierte Bürger, die einflussreichen Mob-Familien vor Ort nutzen das Elend, um sich zu bereichern, und überall liegt ein Schleier aus Missgunst und Misstrauen in der Luft, der nur einen kleinen Funken benötigt, um sich zu entzünden. Als dann auch noch der Bahnhof von einem terroristischen Bombenanschlag heimgesucht wird, der der Bürgerbewegung ARC (Augmented Rights Coalition) zugeschrieben wird, müsst ihr als Adam nicht nur die eigenen Interessen und die von Interpol verfolgen, sondern auch noch die weltpolitischen Bewegungen im Blick halten. Dass hier mehr Parteien als nur die lokalen involviert sind, wird schnell klar, und so hat auch dieses Deus Ex sofort seine zünftigen Verschwörungstheorien.


Kampfmaschine Jensen

Die Deus-Ex-Serie ist neben Verschwörungen auch für eine möglichst große Spielerfreiheit bekannt. Wie bereits in Human Revolution zuvor, wird diese unter anderem dadurch erreicht, dass ihr mit Adam Jensen eine echte Kampfmaschine steuert, die durch die im Vorgänger verbauten Augmentierungen eigentlich alles kann. Oder sagen wir lieber könnte, denn direkt nach dem Bombenanschlag zu Beginn des Spiels werdet ihr feststellen, dass eure hassgeliebten Hilfssysteme einen kleinen Knacks abbekommen haben. Eure erste Mission führt euch daher zu einem Untergrunddoktor für Augmentierungen, der euer System aber zunächst nur stabilisieren kann. Viel wichtiger dabei ist jedoch, dass er vollständig neue, experimentelle Erweiterungen findet, die ihr fortan zwar aktivieren könnt, dafür aber auf eure Energieverteilung achten müsst. Wollt ihr die zusätzlichen Kräfte nutzen, müsst ihr auf euren Verbrauch achten und gegebenenfalls auf komplette, nicht genutzte Augmentierungsbäume verzichten. Da die zusätzlichen Fähigkeiten für jeden Spielstil interessant sind, kommt so ein weiterer Verwaltungsaspekt hinzu. In unserem Spiel hat sich insbesondere das Fern-Hacking als nützlich erwiesen. Mit dieser Erweiterung könnt ihr Kameras, Minen und andere elektrische Geräte aus sicherer Entfernung für eine kurze Zeit deaktivieren. Das hilft beim geräuschlosen Infiltrieren einer gut gesicherten Basis.

Deus Ex - Mankind Divided
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Patrik Nordsiek


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Patrik Nordsiek am 21 Okt 2016 @ 13:07
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