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Just Cause 3: Review

  Personal Computer Playstation 4 

Eigentlich könnte man auf dem fiktiven Eiland Medici auch prima Urlaub machen. Sich ganz relaxt an die schönen sauberen Strände legen, sich gelegentlich ein paar der alten Ruinen ansehen oder durch das eine oder andere Dörfchen flanieren. Oder wie wäre es mit einer Runde Motorradfahren bei herrlichstem Wetter? Stattdessen aber schlüpfen wir erneut in die Rolle des kernigen Helden Rodriguez und legen alles in Schutt und Asche, was uns vor das Waffenarsenal kommt.

Nicht Raffaello, sondern Di Ravello!

Bloß warum? Das ist schnell erklärt: Auf der Insel hat der fiese Diktator Di Ravello das sagen. Er unterdrückt einerseits die Bevölkerung und hat zudem noch weitere finstere militärische Pläne, die von uns tunlichst durchkreuzt werden sollten. Allerdings seid ihr nicht für die Agentur tätig, die ihr aus den vorherigen Titeln vielleicht noch kennt. Diesmal seid ihr ganz auf euch alleine gestellt, sozusagen als Einzelkämpfer an einer hübschen Front. Das Ganze wird leider in mittelprächtigen Sequenzen vermittelt, bei denen die Synchronsprecher einen gelangweilten und aufgrund mangelhaften Timings dann auch noch schlechten Eindruck machen. Aber mal ehrlich: Die Geschichte interessiert bei diesem Spiel wohl ohnehin nur einen Bruchteil der Käufer. Hier kommt es auf zwei wesentliche Bestandteile an: die Action und die spielerische Freiheit.

Und die wird auch diesmal richtig groß geschrieben,denn ihr könnt euch nicht nur zu Fuß durch die Welt bewegen, sondern seid auch per Boot, in diversen Fahrzeugen oder gar per Flugzeug unterwegs. Das ist euch nicht schnell oder präzise genug? Dann gleitet doch per Fallschirm auf eure Feinde zu oder nutzt den rasanten Wingsuit, mit dem ihr in atemberaubender Geschwindigkeit über die Landschaften fetzt. Dabei macht der Einsatz des Greifhakens einen Riesenspaß,denn damit könnt ihr euch einige hundert Meter durch die Gegend befördern, ohne auch nur einmal mit den Füßen den Boden berühren zu müssen. Dazu gehört aber auch ein wenig Übung, denn sonst kracht ihr nur allzu leicht gegen die nächste Häuser- oder Felswand und dürft den letzten Spielstand laden.


Erfreulich: Die Spannbreite an Aufgaben ist erfüllend. Mal seid ihr in luftiger Höhe unterwegs und beharkt eure Feinde, mal geht es um die Zerstörung strategisch wichtiger Gebäude wie etwa ein mehr als imposantes Kraftwerk oder gigantische Sendemasten. Gelegentlich seid ihr als flinker Scharfschütze gefragt, und auch eine wilde Verfolgungsjagd auf einem fahrenden Zug (Mission Impossibleund James Bond lassen grüßen) gibt es zu erleben. Aber nicht alles macht durchweg Laune, da es bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen gibt, bevor ihr den nächsten Missionsabschnitt erleben könnt. So gilt es beispielsweise, mehrere Gebiete komplett unter die eigene Kontrolle zu bringen. Da heißt es dann, alles zu zerstören und zu vernichten, was dem fiesen Diktator zuzuordnen ist.

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Markus Grunow

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Markus Grunow am 21 Jan 2016 @ 09:17
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