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Life is Strange: Review

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Jetzt, da die letzte Episode von Life is Strange erschienen ist, können wir endlich einen gesamten Blick auf die Reihe werfen und endgültig bewerten, ob sich die Warterei zwischen den Folgen gelohnt hat. Wir haben uns in den letzten Monaten mit Max und Chloe gefreut, geärgert und mit dem Paar geweint. Doch wie ist das Gesamtbild?

Kleinere Brötchen, größere Wirkung

Anfangs kam uns die Entscheidung von Entwickler DONTNOD Entertainment, ein episodisches Spiel im Stile der Telltale-Abenteuer abzuliefern, wie ein Rückschritt vor. Die Franzosen versuchten sich zuvor mit Remember Me an einem AAA-Titel, scheiterten allerdings bei Kritikern und auf dem Markt. Über ein halbes Jahr später sind wir uns sicher, dass die Entscheidung korrekt war. In kleineren Häppchen haben wir in der jüngeren Vergangenheit die Fotografiestudentin Max Caulfield begleitet, die die wohl turbulenteste Woche ihres Lebens durchlebt.

Das Episodenformat gibt DONTNOD dabei die Möglichkeit, in sich stimmige Stunden zu inszenieren, die immer wieder durch ein Anziehen und Bremsen des Erzähltempos geprägt werden, sodass man sich nie zu sicher sein kann, wie sich eine einzelne Folge verhalten wird. Offensichtlich wird es bereits beim Übergang vom Serienstart Chrysalis zur zweiten Episode Out of Time: Während die Geschehnisse am Ende des Anfangs dramatischer werden und sich überschlagen, tritt Out of Time zu Beginn erst mal kräftig auf die Bremse. Dieses Auf und Ab zieht sich durch das gesamte Spiel und gibt euch trotz der stellenweise dringenden Thematik immer wieder Zeit zum Luftholen. DONTNOD versteht es dabei, diese Übergänge nicht zu forcieren und euch dennoch zu überraschen, auch wenn Episode 2 fast Gefahr läuft, die Spannung zu verlieren.

Life is Strange

Der Sand der Zeit – Freund oder Feind?

Die turbulente Woche von Max Caulfield fängt eigentlich recht harmlos an. Nach einer Unterrichtsstunde bei Lehrer und Idol Mark Jefferson begibt sich die 18-jährige Frau auf die Toilette. Dort wird sie allerdings nicht nur Zeuge eines Mordes, sondern auch gleichzeitig Retter des Opfers, denn plötzlich dreht sich die Zeit um Max herum rückwärts und sie sitzt wieder in ihrem Klassenzimmer. Von dort aus macht sie sich sofort auf den Weg, um die Tat zu vereiteln.

Fortan verwickelt sich Max in eine Art Krimi, in dem sie sich mit ihrer einstigen Kindheitsfreundin Chloe versöhnt und mit ihr zusammen versucht, das Verschwinden einer Mitschülerin an der Blackwell Academy, Rachel Amber, aufzuklären. Dabei muss sie immer wieder ihre neu gewonnene Kraft einsetzen, um Situationen zu verändern oder Informationen aus Charakteren herauszubekommen, ohne dass sie etwas davon bemerken. Der Clou an Max' Superkraft ist nämlich, dass ihr Status und ihr Wissen sowie ihre Position beim Zurückspulen größtenteils unangetastet bleiben.

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Patrik Nordsiek

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Patrik Nordsiek am 29 Okt 2015 @ 13:02
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