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The Technomancer: Review

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Ihr wartet sehnsüchtig auf das nächste Mass Effect? Und auch Geralt von Riva gehen mittlerweile die Abenteuer aus? Dann wirkt The Technomancer zunächst wie eine nette Abwechslung inmitten der AAA-Highlights. Warum der aktuelle Titel von Spiders dennoch nur für wenige Fans interessant sein dürfte, lest ihr in unserem Testbericht.

Mars! Blitze! Magier! Rollenspiel! Guter Mix?

Auf dem Papier macht The Technomancer einiges richtig. Wie bereits der Vorgänger Mars: War Logs verspricht Spiders jede Menge gutes Zeug: Das Cyberpunk-Mad-Max-Universum auf dem Mars ist noch immer ein spannendes Szenario, und dazu gibt es noch klassische Rollenspielkost mit Open-World-Anleihen. Leider geht die Rechnung aber nicht ganz auf, was bereits bei der Geschichte anfängt.

Ihr übernehmt die Rolle des aus der Unterschicht stammenden Zachariah, der kurz davor steht, ein Technomancer zu werden. Diese augmentierten Soldaten besitzen das Talent, Strom aus ihrem Körper zu erzeugen und diesen dann zum Beispiel in mächtige Blitze zu formen. Dass Zach dabei aus den Slums kommt, ist recht ungewöhnlich in der Stadt "Überfluss". Die Technomancer sind fast schon eine sektenartig eingeschworene Gemeinschaft, die ihren Nachwuchs vor allem aus der Oberschicht rekrutiert. Darüber hinaus wird jeder voll ausgebildete Mancer, so die Kurzform der Gruppierung und auch der Nachname jedes Mitglieds, in das Geheimnis ihres Ursprungs eingeweiht. Gerät dieses heikle Thema an die Öffentlichkeit, dürfte es um die dominante Stellung der Technomancer in der Gesellschaft geschehen sein.

Gleichzeitig toben ein Krieg mit der Nachbarstadt Aurora sowie ein innerpolitischer Streit mit den Stasi-ähnlichen Aufsehern, die nicht nur das Militär, sondern auch die Mancer beobachten und manipulieren. Vor allem dieser innerpolitische Zwist ist interessant, auch wenn sich die Geschichte leider zu zäh entfaltet und die flachen Charaktere einen nicht gerade bei der Stange halten.

Unglückliche Inszenierung

Eine weitere Problematik von The Technomancer ist die schwache Inszenierung. Man sieht dem Titel an jeder Ecke das fehlende Budget an, und leider scheint Spiders für einige der typischen Probleme keine kreativen oder gar einfachen Lösungen parat gehabt zu haben. So drehen sich einige Figuren manchmal gar nicht um, wenn man mit ihnen redet, und schauen in eine vollkommen andere Richtung. Oder man sieht, dass in einem Kelch, der gerade feierlich getrunken wird, kein Inhalt ist, da die Kamera genau in den Becher zoomt.


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Patrik Nordsiek

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Patrik Nordsiek am 11 Aug 2016 @ 15:44
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