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Warhammer 40.000 - Space Marine: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Auf zu neuen Ufern - dies dürfte der Leitspruch gewesen sein, die sich die kanadischen Entwickler von Relic Entertainment auf die Fahnen geschrieben haben, als sie das Konzept von Warhammer 40.000 - Space Marine entwickelten. Mit Space Marine erwartet uns nun statt eines Strategiespiels ein Third-Person-Shooter. Gespannt haben wir uns auf die fertige Verkaufsversion gestürzt und berichten euch im folgenden Testbericht, ob die Neuausrichtung der Serie bei uns Eindruck hinterlassen hat.

Ölt das Kettenschwert - Orks im Anmarsch

Wir befinden uns im 41. Jahrtausend. Der Fabrikplanet Graia steht unter Orkbelagerung. Das Ziel der feindlichen Invasion der Grünhäute ist ein mächtiger Kampfroboter, der Titan. Dem Imperium ist klar, dass es auf diese Invasion von Graia nur eine Antwort gibt: Ultramarines! Sie sind die ultimativen menschlichen Kampfmaschinen, verpackt in einer zentimeterdicken Kampfpanzerung und ausgerüstet mit den modernsten Waffen, welche das Imperium zu bieten hat. Wir schlüpfen in die Haut von Captain Titus, Kommandant der Ultramarines, der es gleich von Minute 1 an ordentlich krachen lässt und uns den Weg offenbart, den der Titel in den nächsten Spielstunden einschlagen wird.

Einschlagen ist das richtige Stichwort, denn ein Ultramarine setzt auf sein Kettenschwert, statt auf Wortgefechte! Spektakulär präsentiert sich uns der Anfang des Spiels, Captain Titus stürzt sich waghalsig per Jetpack aus seinem Schiff - sein Ziel ist eine Ork-Fregatte, auf die er Sekunden später landet. Ab hier übernehmen wir erstmals die Kontrolle über Captain Titus und stürzen uns ins Getümmel. Dabei entledigen wir uns der unzähligen Orks wahlweise per Nah- oder Fernkampf - eine Kombination aus beidem ist hierbei die richtige Wahl, um die Grünhäute schon von Beginn an auf Distanz zu halten. Der Nahkampf ist jedoch unausweichlich und auch gewollt, Space Marines sind immerhin Meister darin. Kommen die Orks Captain Titus zu nah, wechselt dieser auf seine Nahkampfwaffe und teilt per Kettenschwert, Energieaxt oder Energiehammer ein paar Betäubungsschläge aus. Nur Betäubungsschläge? Nein, natürlich nicht nur, die Betäubungsschläge erfüllen einen ganz bestimmen Zweck, denn daraufhin lassen sich die Orks mit einem Finisher, genannt "Exekution", elegant abmurksen, wodurch Captain Titus einen Lebensenergieschub spendiert bekommt.

Warhammer 40.000 - Space Marine

Doch so weit solltet ihr es im Optimalfall gar nicht kommen lassen, denn bevor euer Lebensbalken angekratzt wird, absorbiert euer Energieschild den meisten Schaden und verhindert Schlimmeres. Ist dessen Energie jedoch verbraucht, solltet ihr euch zurückziehen, damit sich euer Schild wieder neu aufbaut.

Das System dahinter ist schlüssig: Ein Space Marine soll stets an vorderster Front stehen und nicht aus dem Hintergrund heraus feige seine Gegner ausschalten. Die Umsetzung ist jedoch etwas skurril, denn während Titus einen Ork optisch spektakulär zerteilt, prügeln die anderen Grünhäute weiter auf euch ein. Selbst wenn ihr dank Exekution einen Lebensenergieschub erhalten habt, verliert ihr diesen umgehend wieder und blickt vor allem auf einem hohen Schwierigkeitsgrad dem Bildschirmtod entgegen. Um dem entgegenzuwirken, füllt sich am unteren linken Bildschirmrand für jeden erledigten Ork eure Wildheitsanzeige auf. Wird diese aktiviert, richtet ihr nicht nur mehr Schaden an, sondern regeneriert auch eure Gesundheit.

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Marco Peters am 06 Okt 2011 @ 15:48
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