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Batman - Arkham City: Review
SteuerungWie ein Vogel im Wind gleitet der Dunkle Ritter durch den Nachthimmel von Arkham City, und dies noch graziöser als im Vorgänger. Mit Hilfe des Enterhakens erklimmt Batman sämtliche Gebäude der Stadt, dabei verzeiht die Steuerung euch auch den einen oder anderen kleinen Fehler, wenn ihr mal keine Kante oder Wasserspeier auf Anhieb trefft, und bietet euch meistens eine Etage tiefer einen weiteren Ankerpunkt. Das Wasser solltet ihr aber rigoros meiden: Batman ist zwar grösstenteils kugelsicher, sobald er aber mit Wasser in Berührung kommt, heisst es, den letzten Spielstand neu laden, welcher allerdings recht grosszügig und regelmässig vom Spiel selbst aktualisiert wird. Per Sturzflug und Auftrieb kann Batman nun auch grössere Strecken überbrücken, ohne zwischendurch irgendwo per Enterhaken eine Pause einlegen zu müssen. Dies verpasst dem Spiel eine gehörige Portion Geschwindigkeit und macht es noch rasanter und actionreicher.
Das bewährte Free-Flow-System aus Arkham Asylum kommt auch bei Arkham City zum Einsatz. Einzig das Timing eurer Aktionen entscheidet hierbei, ob ihr einen Angriff kontert oder ein paar auf die Fledermausohren bekommt. Gegenangriffe werden euch optisch mit kleinen Blitzsymbolen über den Köpfen eurer Gegner angezeigt. Wenn ihr diese Blitzsymbole seht, solltet ihr entweder blitzschnell ausweichen oder aber den Angriff kontern und euch so zum Beispiel den Baseballschläger eures Gegners schnappen und ihn selbst damit ausser Gefecht setzen. Richtig hektisch wird es unter anderem in einer Kampfarena des Pinguins. Hier stürmen zahlreiche Gangster auf Batman ein, bedienen sich der Gegenstände in der Umgebung und verlangen von euch blitzschnelle Reaktionen. Batman kann auch anfliegende Gegenstände in der Luft abfangen und an den Absender zurückschicken - Timing ist hier das A und O. Aus dem Menü heraus könnt ihr euch auch bestimmte Specialmoves während des Spielens anzeigen lassen. Sobald eine bestimmte Aktion möglich ist, wird die entsprechende Tastenkombination angezeigt und ihr könnt unmittelbar agieren.
Einzelne Gauner solltet ihr allerdings still und heimlich ausknocken, dafür könnt ihr euch beispielsweise von einem Wasserspeier runterhängen und den Fiesling von oben herab schnappen und ihn am Wasserspeier baumeln lassen. Etwaige Verstärkung wird den Kameraden zwar bemerken, ihn jedoch nicht runterholen. Indirekt bedeutet dies aber auch, dass die Wachposten nun aufgeschreckt sind und wissen, dass Batman irgendwo in der Nähe ist. Eine weitere Möglichkeit ist es, sich hinterrücks an einen oder zwei Schurken anzuschleichen und sie still und heimlich auszuschalten. Sollte Batman jedoch entdeckt werden und von Gegnern umzingelt sein, kann er mit Hilfe einer Rauchbombe kurz für Ablenkung sorgen und sich per Enterhaken aus dem Staub machen.
Setzt ihr konsequent auf die Stealth-Taktik, werden eure Gegner von Minute zu Minute nervöser und verfallen irgendwann sogar in Angst. Schaltet ihr in einem Raum einen Gauner nach dem anderen aus, nutzt Bodenplatten, um blitzschnell anzugreifen und wieder zu verschwinden, schwingt euch von Wasserspeier zu Wasserspeier und bleibt im Schatten, dann kann es auch durchaus vorkommen, dass sich einige Schurken Batman kampflos ergeben, da sie die Aussichtslosigkeit der Situation irgendwann erkennen. Hervorragend sind hierfür die Schall-Batarangs, welche kontinuierlich ein Signal abgeben, mit denen ihr Schläger in eine dunkle Ecke locken und sie dann still und heimlich ausschalten könnt.
Natürlich stehen in Arkham City auch wieder Bosskämpfe auf dem Programm, bei denen ihr jeweils immer eine besondere Taktik anwenden müsst, um euren Gegner zu erledigen. Vor grosse Kopfnüsse werdet ihr jedoch nicht gestellt, und die Taktik liegt meistens schon auf der Hand beziehungsweise lässt sich sehr schnell erahnen. Solltet ihr jedoch einfach nicht hinter das Geheimnis kommen, wo der Schwachpunkt bei eurem Widersacher ist, bekommt ihr nach einiger Zeit Hinweise eingeblendet und müsst diese nun einfach befolgen. Spannend sind die Gefechte mit den Bösewichten allemal, doch im Endeffekt hätten sie noch fordernder gestaltet sein können.
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