 |
|
|
|
|
Seite 1 von 2
|
Harry Potter & die Heiligtümer des Todes - Teil 2: Review
Harry Potter. Dieser Name dürfte wohl so ziemlich fast jedem Menschen ein Begriff sein. Viele sind mit den Büchern und Filmen aufgewachsen. Als Kinder haben sie die Geschichten verfolgt und sind inzwischen selbst erwachsen geworden. Das letzte Buch kam schon vor einigen Jahren in die Läden, der Zauber sollte aber noch lange nicht vorbei sein. Schliesslich wurden regelmässig die entsprechenden Verfilmungen ins Kino gebracht. Harry Potter & die Heiligtümer des Todes wurde dabei gleich in zwei Kinostreifen geteilt. Das gibt natürlich genügend Anlass, um auch zwei Videospiele auf den Markt zu bringen. Harry Potter & die Heiligtümer des Todes - Teil 2 aus dem Hause Electronic Arts ist nun pünktlich zum Kinostart erschienen. Wieder einmal eine Lizenzente, oder doch eine verzauberte Überraschung?
Der Junge mit der NarbeHarry Potter & die Heiligtümer des Todes - Teil 2 ist der letzte Part der Zaubersaga und bildet einen geschichtlichen Abschluss für die Reihe. Es dreht sich gewohntermassen alles um den namensgebenden Titelhelden Harry Potter, der sich auf den finalen Kampf gegen den dunklen Lord vorbereitet. Doch damit er überhaupt eine Chance hat, müssen Harry und seine Freunde verschiedene Gegenstände finden und zerstören, in denen ein Teil von Voldemorts Seele verborgen ist. Mit der Vernichtung machen sie den Bösewicht verwundbar, weshalb dieses Unterfangen von höchster Priorität ist. Dazu kehren die jungen Helden zurück in die allseits bekannte Zauberschule Hogwarts, wo ein Kampf auf Leben und Tod entbricht.
Der Plot des Videospiels ist mit dem des Films identisch. Wer den Streifen also noch nicht gesehen hat, sollte dies zuerst nachholen, da sonst die Faszination schwinden könnte. Hier und da wurden die Story beziehungsweise die Dialoge angepasst oder abgekürzt, damit es zum Spielprinzip passt. Im Laufe des Titels trifft man auf alle möglichen bekannten Charaktere aus dem Universum. Dabei übernimmt der Spieler nicht nur die Kontrolle von Harry Potter selbst, sondern je nach Level auch von den anderen Figuren. So muss man sich zum Beispiel als Hermine gemeinsam mit Ron einen Weg durch die Kammer des Schreckens bahnen. Positiv fällt auf, dass die wichtigsten Charaktere ihre originale Filmstimme behalten haben. Dabei wirken die Sprecher äusserst motiviert, sodass sie damit einen Teil der Stimmung des Streifens durchaus einfangen können. Zwar wurden auch einige Figuren mit anderen Stimmen besetzt, aber das fällt nur geringfügig auf.
Rambo PotterZu Beginn bietet Harry Potter & die Heiligtümer des Todes - Teil 2 ein Tutorial, das schnell die Sorgen schürt, in welche Richtung sich das Spielprinzip wendet. Ja, und leider werden diese negativen Gedanken im Verlauf des Titels mehr und mehr bestätigt. Wenn man in Harry Potter & die Heiligtümer des Todes - Teil 2 nämlich eins macht, dann ist es wohl schiessen. Natürlich nicht mit einer Pistole oder einer anderen Feuerwaffe, sondern wie gewohnt mit dem Zauberstab. Am Anfang hat der Protagonist kaum Zaubersprüche beziehungsweise Attacken zur Auswahl. Diese kommen in verschiedenen Abschnitten aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen automatisch dazu. Hier ein Schockzauber, da ein besonders starker Energieschwall, der vom Stab ausgeht - man hat eigentlich kaum das Gefühl, wirklich zu zaubern.
|
|


Game-Facts
Game-Abo
Was ist das?
 Daniel Dyba
|









|
|
|
Seite 1 von 2
|
|
|
 |
|
 |