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Daemonica: Review

  Personal Computer 

Die bislang unbekannte Entwicklerfirma RAimages versucht mit dem Rollenspiel-Adventure Daemonica ihr Glück. Auch wenn der erste Blick täuschen mag, bei Daemonica handelt es sich eher um ein klassisches Adventure mit Action-Einlagen. Das Lösen von Rätseln gehört zur Tagesordnung. Kann das Erstlingswerk aktuellen Genrevertretern standhalten? Wir haben das Geheimnis gelüftet!

Story

In einem kleinen verregneten Dorf in England geschehen zwei grausame Morde. Ein altes Ehepaar, das in dem Dorf seinen Lebensabend verbringen wollte, wird grausam ermordet - so glauben es jedenfalls die Dorfbewohner, denn die Leichen wurden niemals gefunden. Als eines Nachts die Geliebte des Totengräbers in ihrem Bett blutüberströmt aufgefunden wird, verdächtigt die Bevölkerung den Totengräber selbst, sowohl den Mord an seiner Geliebten als auch den Mord an dem alten Ehepaar begangen zu haben. Der Bürgermeister handelt schnell und lässt den Totengräber ohne Gerichtsprozess und ohne einen echten Beweis in der Hand zu halten, öffentlich aufknöpfen. Doch wurde der wahre Mörder wirklich gefasst? Um ganz sicher zu sein, lädt der Bürgermeister einen Dämonenjäger namens Nicholas Farepoynt zu sich in die Stadt ein. Was der Bürgermeister nicht weiss: Ein Dämonenjäger kann zu den Toten sprechen. Ein mysteriöses Geheimnis offenbart sich ihnen, welches noch mehr Todesopfer fordern soll. Der Fluch des Wahnsinns legt sich wie ein dunkler Schatten über das gesamte Dorf...

Gameplay

Als Nicholas Farepoynt habt ihr in Daemonica die Aufgabe, die bislang unaufgeklärten Morde zu untersuchen. War der Totengräber wirklich der Mörder, oder steckt gar ein grösseres Geheimnis dahinter? Daemonica spielt in einem mittelalterlichen Dorf irgendwo in England. Auf eurer Suche nach dem Mörder trefft ihr nicht nur auf skurrile Gestalten, sondern auch auf jede Menge Rätsel, die es zu lösen gilt. Mit Logik und Beharrlichkeit könnt ihr wichtige Informationen aus den zum Teil sehr verschlossenen Personen herausquetschen. Welche Rolle spielt der verängstigte Bürgermeister? Was hat der Arzt, der die Leiche der jungen Frau untersucht hat, zu verbergen? Und wieso quatscht der alte Mann in der Dorfkneipe immer über viel Geld, welches man ihm wegnehmen will? Fragen, die ihr als Dämonenbeschwörer beantworten müsst.

Auf eurer Reise durch die mittelalterliche Siedlung werdet ihr zahlreiche Gegenstände finden, die allesamt in eurem Inventar einen Platz finden werden. Genreüblich lassen sich die gefundenen Gegenstände benutzen oder miteinander kombinieren. Die Rätsel sind allesamt nicht sonderlich einfallsreich und lassen selbst Anfänger schnell Erfolge erzielen. Um beispielsweise einen verschwundenen Schlüssel im Moor wieder an das Tageslicht zu bringen, benötigt ihr eine Angel, die ein zufällig in der Nähe sitzender Angler auch gerne ausleiht. In einem anderen Fall müsst ihr im Gasthaus einen Krug ergattern, diesen bei dem Haus des Bürgermeisters von dem Dienstmädchen mit Wein füllen lassen und zu guter Letzt noch etwas Schlafpulver hinzufügen. Fertig ist der Schlaftrunk für die Wache, der die Leiche bewacht. Schade ist, dass sich viele Rätsel auf das simple Befragen aller Beteiligten beschränken. Das Gameplay ist nicht linear, so gibt es verschiedene Lösungswege, zudem gibt es unterschiedliche Schlussszenen.

Daemonica
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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 30 Mai 2006 @ 08:30
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