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Virtua Tennis 2009: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Nachdem der Vorgänger Virtua Tennis 3 die Krone des Arcade-Sports mit flottem Gameplay, super Optik und akzeptablem Umfang innehatte, versucht Sumo Digital mit dem neusten Ableger den Erfolg zu wiederholen. Haben die Entwickler ihre Techniken verfeinert oder den gelben Filzball ins Aus geschlagen?

Ganz gespannt erwarteten wir Virtua Tennis 2009, um die schwitzenden Athleten auf der Jagd nach dem kleinen gelben Filzball mal wieder selbst zu steuern. Der Vorgänger hat uns riesigen Spass gemacht und auch der aktuelle Ableger versprach eine Dauerkarte für das Wohnzimmer zu erhalten. Was lesen wir da? Acht neue Stars und drei Legenden? Verbesserte Aufschläge sowie das Ende der Hechtorgien des Vorgängers? Detailreichere Grafik und Fortschritte im Soundbereich wurden sicher auch vorgenommen. Das klingt doch super!

Wir legen die Scheibe ins Laufwerk und los geht's. Das Showmatch ist schnell ausgewählt, Tommy Haas darf heute für uns die Punkte holen. Unser Gegner ist Rafael Nadal, der flinke Spanier mit der starken Vorhand. Nach kurzem Laden füllt sich der Bildschirm mit dem Court. Und dieser sieht auf den ersten Blick lebendiger aus als beim Vorgänger oder der Konkurrenz: Mehr Balljungen, die sich auch bewegen, wenn der Ball auf sie zukommt, Kamerateams, die dem Ballwechsel folgen, mehr Zuschauer und Details wie Bänke, digitale Anzeigen und eine Andeutung des Schattens der Wolken, die gelegentlich über den Platz ziehen.

Da kommen sie, Haas und Nadal, um den Centrecourt für ihre Begegnung zu betreten. Moment, ist das Tommy Haas? Der junge Mann wurde aber kräftig entstellt! Haben wir da etwas verpasst? Nein, der sieht hier wirklich so aus! Das grafische Ebenbild unseres deutschen Arcade-Tennis Vertreters gleicht wohl eher einem Zombie aus einem der vielen George Romero-Filme - aber nicht Tommy Haas. Bleich und konturenlos stapft er auf den Platz. Au weia!

Gameplay und Grafik


Der erste Aufschlag fliegt in Richtung Gegner, Nadal retourniert geschickt mit einer starken Vorhand entgegen meiner Laufrichtung. Haas schlittert und stoppt, hechtet in die andere Richtung und stolpert in den Ball, um ihn gerade noch zu retten. Beruhigung ist erstmal angesagt: Virtua Tennis spielt sich ähnlich wie der Vorgänger. Auch auf Kritik hat Sumo Digital offensichtlich gehört, denn die Hechtsprungorgie des Vorgängers wurde zugunsten neuer, leicht realistischeren Animationen abgeschafft.

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Manuel Wecker


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Manuel Wecker am 15 Jun 2009 @ 17:19
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