Fazit von Martin Weber
Auch wenn die Geschichte längst erzählt wurde, alle Fans mit dem weiteren Verlauf bestens vertraut sind und die Technik in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht hat, so schmälert das den Grusel an Resident Evil nicht. Atmosphärisch lässt sich die Zombie-Oper nicht die Butter vom Brot nehmen und versprüht nach wie vor unbändige Spannung. Was hinter der nächsten Tür lauern mag, aus welcher Richtung der nächste Angriff erfolgen wird oder was die Spieler für böse Überraschungen erwartet, wenn sich wieder einmal ein Geheimraum durch ein gelöstes Rätsel offenbart, sind Elemente, die faszinieren, seit sich die Menschheit Schauergeschichten erzählt.
Ebenfalls furchterregend ist die Steuerung. Zwar können mit Classic-Controller, GameCube-Pad oder Wiimote Chris Redfield oder Jill Valentine durch die Villa gehetzt werden, aber das Nonplusultra wird mit keiner Variante erreicht. Da hat die Technik in den letzten Jahren doch erheblich zugelegt, weshalb man Resident Evil Archives nicht mit Teil 5, Dead Space oder Silent Hill: Homecoming vergleichen darf. Schon dieser Wii-Inkarnation liegt das Update für den GameCube zugrunde, das immerhin auch bereits sieben Jahre auf dem Buckel hat. Das Spiel selbst ist mittlerweile vor 13 Jahren in die Videogames-Geschichte eingegangen. Und dafür kann die Urmutter des Survival Horrors immer noch tüchtig erschrecken.
Review Lesen - Seite 1
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| Gesamtwertung: |
 
GBase Score:
8.0 |
| Abwechslung: |
Gut |
| Atmosphäre: |
Gut |
| Bedienung: |
Befriedigend |
| Langzeitmotivation: |
Gut |
| Herausforderung: |
Befriedigend |
| Spieldauer: |
Gut |
| Multiplayer: |
nicht verfügbar |
| Preis/Leistung: |
Gut |
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