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Battlefield 1943: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Obwohl bereits an Battlefield 3 und an Battlefield: Bad Company 2 gearbeitet wird und Battlefield Heroes - ein Free-2-Play-Shooter - gerade erst gestartet ist, hat DICE noch die Zeit gefunden, das Ur-Battlefield kräftig aufzumöbeln und an die heutige Zeit anzupassen. Herausgekommen ist mit Battlefield 1943 ein Multiplayer-Shooter, der sich sicherlich nicht vor der heutigen Konkurrenz zu verstecken braucht. Insbesondere die geldbeutelschonende Preispolitik sorgte bereits in den ersten Tagen nach dem Release für zusammengebrochene Server, gigantische Verkaufszahlen und mehr als 43 Millionen virtuelle Tote. Kann sich Battlefield 1943 gegen Call of Duty & Co. behaupten? Wir geben Antworten.

Bis 2002 kannten die schwedische Spieleschmiede DICE nur wenige eingefleischte Rally-Fans, doch mit der Veröffentlichung von Battlefield 1942 auf dem PC sollte sich das Bild schlagartig ändern. Fortan spielte Digital Illusions CE in der Liga der Weltstudios mit. Battlefield 1942 verkaufte sich rasant und zog sogar zwei Add-ons nach sich, die sich ebenfalls innerhalb kürzester Zeit zum Verkaufsschlager mauserten. Knapp sieben Jahre nach dem Erfolg ist die Battlefield-Reihe aus dem Videospielemarkt nicht mehr wegzudenken, zahlreiche Nachfolger und Konsolenableger bereicherten in den letzen Jahren die Videospielewelt.

Vor dem Jahre 2002 gehörten Counter-Strike und Konsorten zu den ungeschlagenen Helden der Multiplayer-Shooter. Auf jeder LAN und auf fast jedem Multiplayer-Server wurde der Ego-Shooter bis zum Exzess rauf und runter gespielt. Doch andere Titel wie etwa Operation Flashpoint zeigten, dass es dort draussen noch viel mehr gab als nur reine Mann-gegen-Mann-Kämpfe, so dass die Idee eines gigantischen Schlachtfeldes mit Fahrzeugen, Flugzeugen und Schiffen geboren war. Sieben Jahre später gehört es inzwischen zum guten Ton, wenn man im Mehrspielermodus nicht nur auf direkte Tuchfühlung mit dem Gegner gehen kann, sondern auch per Jeep oder Panzer durch die Pampa braust und die Luft mit stählernen Adlern unsicher macht. Mit Battlefield 1943 versucht DICE, diesen Trend in Perfektion weiterzuverfolgen.

Drei Klassen, drei Maps

Im Vergleich mit Battlefield 1942 hat das ein Jahr später spielende Sequel deutlich Federn lassen müssen. Der Medic gehört fortan der Vergangenheit an und auch der Ingenieur und der Panzerabwehrsoldat wurden zusammengestrichen. Selbst bei der Anzahl der Maps hat DICE dem Sequel eine Abmagerungskur angeordnet: Statt der bislang üblichen Wüsten- und Karibik-Maps, gibt's nur noch drei Schlachtfelder, die allesamt auf Inseln im Pazifik spielen: Guadalcanal, Wake und Iwo Jima. Doch der Reihe nach.

Wer direkt in ein "Schnelles Match" einsteigt, der hat neuerdings die Qual der Wahl zwischen drei verschiedenen Charakterklassen. Dabei spielt es keine allzu grosse Rolle, welcher Kriegspartei - Amerikaner oder Japaner - ihr zugeteilt werdet. Beide können auf die gleichen Charaktertypen und -klassen zurückgreifen, die Ausrüstungen unterscheiden sich nur in Farbe und Form. Während der Sniper Gegner aus hoffentlich sicherer Entfernung unter Beschuss nimmt und feindliche Panzer mit Haftsprengstoff den Garaus macht, muss der Schütze deutlich näher an sein Ziel gelangen, da seine MP zwar viele blaue Bohnen verteilt, die Durchschlagskraft und Genauigkeit aber zu wünschen übrig lassen. Gegen Panzer und andere feindliche Stellungen kann er auf eine Panzerfaust zurückgreifen. Per Schraubenschlüssel kann der Schütze Fahrzeuge reparieren. Dieses Feature wird allerdings im Spiel kaum gebraucht, da motorisierte Fahrzeuge sowieso recht schnell respawnen. Zu guter Letzt gesellt sich zu dem Duo noch der einfache Soldat. Ausgerüstet mit einem alten Karabiner, kann er Gegner auf mittlere Distanz ins Jenseits befördern; zusätzlich verfügt er über eine Gewehrgranate.

Battlefield 1943
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Alexander Boedeker

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Playstation 3

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Alexander Boedeker am 23 Jul 2009 @ 20:56
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