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Ist das ein Vorort?
Die neu entstandene Wohnsiedlung im Film ist riesig, erst recht für Tiere in der Grösse eines Fussballs. Während des Spielens ist davon leider überhaupt nichts zu spüren. Die Areale sind allesamt recht klein geraten und erstrecken sich meistens nur über zwei oder drei Gärten. Schräg ist dabei auch, dass ihr quasi stets zum Höhepunkt des Films am Ackern seid. Überall finden sich Laseranlagen und hinterlistige Fallen, wie zum Beispiel zuschnappende Gartenzwerge. Hier gilt es, den finsteren Fallen einfach in guter alter Jump 'n' Run-Manier auszuweichen. Die Sprungeinlagen sind jedoch sehr simpel und benötigen keine grossartigen artistischen Fähigkeiten.
Merkwürdig ist jedoch vor allen Dingen, dass sich neuerdings böse Ratten in dem Örtchen herumtreiben, die wie von der Tarantel gestochen auf unsere Helden losgehen und ihnen Schaden zufügen wollen. Sogar mit Ballkanonen wird hier geschossen. Das hat jedoch auch seine positiven Seiten, denn eine abhanden gekommene Waffe kann von euch aufgenommen und weiterverwendet werden. Insgesamt ändert das jedoch nichts an der Eintönigkeit der Kämpfe. Die meiste Zeit seid ihr am Schlagen und kommt nur selten in Bedrängnis. Wer möchte, kann sogar auf den Rücken seines Kollegen springen, um von dort an zu zweit auf die Gegner einzudreschen. Das erleichtert die Arbeit dann noch mal um einiges.
Die Missionen selber sind leider auch nicht sonderlich abwechslungsreich. Nur selten blitzen einige coole Stellen durch, die dem Kinofilm zumindest ansatzweise gerecht werden. So müsst ihr mit Volldampf durch die Hecke fliehen, während eine Bärenklaue und ein Elektroschocker immer wieder von den Seiten nach euch fassen. Ein anderes Mal lauft ihr über eine Strasse und müsst den fahrenden Autos ausweichen. Schon komisch, denn trotz fehlender Gegner sind es gerade diese Passagen, die das Spiel wieder ein wenig interessanter wirken lassen.
Immerhin ist die Kampagne mit vielen Levels bestückt und ihr benötigt eine Weile, um sie durchzuspielen. Für Kinder dürfte das daher ein gefundenes Fressen sein. Wer mag, kann sich später mit den Minispielen beschäftigen, bei denen ihr zum Beispiel mit Golfbällen bestimmte Gegenstände abschiessen müsst.
Die Technik (PC und PS2)
Bei einem Spiel zu einem Kinofilm gibt es gewisse Dinge, die Spieler erwarten und teilweise sogar auf der Hand liegen. Wenn es sich bei dem Film beispielsweise um einen CG-Streifen handelt und im Spiel Zwischensequenzen auftauchen sollen, wieso bedienen sich die Entwickler dann nicht am originalen Bildmaterial? Wieso werden nicht ein paar Sequenzen aus dem Film benutzt? Stattdessen gibt es in diesem Spiel nur von den Spielentwicklern selbst erstellte Rendersequenzen, die zwar ihren Zweck erfüllen, jedoch bei weitem nicht so gut rüberkommen wie das Vorbild. Ebenfalls enttäuschend ist, dass die echten Synchronstimmen fehlen. Kein Bernhard Hoëcker, kein Ben Becker, kein Ralf Schmitz, keine Jeanette Biedermann. Zwar wirken die Stimmen im Spiel nicht überdimensional schlecht, doch mit dem Elan aus dem Kino können sie leider nicht mithalten.
Generell ist zur Technik zu sagen, dass die PC-Version der PS2-Fassung vorzuziehen ist. Zumindest, wenn am Computer ein passendes Gamepad vorhanden ist. Die Texturen sind auf der Konsole deutlich unschärfer und weniger detailliert, während am PC die Auflösung stark nach oben geschraubt werden kann, ohne grosse Geschwindigkeitseinbussen in Kauf nehmen zu müssen. Insgesamt ist das Spiel kein grafischer Überflieger, doch die Optik ist durchaus angemessen und sieht bei entsprechend hoher Auflösung auch sehr nett aus. Die Charaktere machen dabei deutlich den besten Eindruck, während manche Landstriche etwas kahl wirken. |
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