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Dark Sector: Review
Obwohl die Glaive zweifellos das Tötungswerkzeug Nummer eins ist, gibt es in Dark Sector selbstverständlich auch konventionelle Waffen, die ihr euch allerdings erst für teures Geld beim Schwarzmarkthändler kaufen müsst, da ihr die Wummen eurer Widersacher jeweils nur wenige Sekunden in den Händen halten könnt. Gleichzeitig könnt ihr eure Schiesseisen beim Händler auch modifizieren lassen. Bevor ihr das macht, solltet ihr euch jedoch genau überlegen, ob ein Upgrade wirklich sinnvoll ist. Denn einmal angebracht, lässt sich dieses nicht mehr von der Waffe entfernen, was dazu führt, dass bessere Modifikationen, welche ihr erst im späteren Spielverlauf findet, leider nicht mehr genutzt werden können.
Auf ihn!Für Langzeitmotivation sorgt in Dark Sector in erster Linie der Mehrspielermodus, der insgesamt zwei verschiedene Spielvarianten beinhaltet, in denen bis zu zehn Spieler online oder via LAN gegen- beziehungsweise miteinander antreten können. Der erste Modus nennt sich Infektion und lässt einen Teilnehmer in die Rolle von Hayden schlüpfen, während die anderen Jagd auf ihn machen. Gelingt es einem Spieler, Hayden zu töten, wird derjenige selbst zum Gejagten. Im zweiten Modus Epidemie treten hingegen zwei Teams, bestehend aus jeweils fünf Spielern, gegeneinander an. Dabei gibt es in jeder Gruppe genau ein Mitglied, das die Rolle von Hayden übernimmt. Ziel ist es, wie könnte es auch anders sein, dieses zu finden und auszuschalten, was vor allem gegen Kollegen sehr spassig ist. Einziger Wermutstropfen ist, dass die Entwickler jedem Modus lediglich fünf unterschiedliche Karten spendiert haben, was schlicht nicht ausreicht, um einen längerfristig vor die Mattscheibe zu locken. Auch wenn die Maps alle sehr vorbildlich designt wurden.
DüsterEiner der grössten Pluspunkte von Dark Sector ist zweifellos seine düstere Atmosphäre, welche in erster Linie durch die gelungenen Licht- und Schattenspiele sowie die dunklen Umgebungen erzeugt wird. Leider sind die Levels teilweise schon fast ein wenig zu dunkel, so dass man ständig mit eingeschalteter Taschenlampe durch die Gegend rennen muss. Einen nicht unwesentlichen Beitrag zur düsteren Atmosphäre leisten auch die stimmungsvollen Hintergrundmusiken sowie die erstklassigen Soundeffekte, welche sehr realistisch klingen. Auch die deutsche Sprachausgabe kann sich durchaus hören lassen. Schade nur, dass die Lippenbewegungen der Figuren meist überhaupt nicht zum Gesprochenen passen. Hier wäre etwas mehr Sorgfalt durchaus angebracht gewesen.
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