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Section 8: Review

  Personal Computer 

Nach der Kohan-Strategiereihe und einigen FEAR-Add-ons versucht sich die Spieleschmiede TimeGate Studios mit Section 8 erstmals an einem reinrassigen Mehrspieler-Shooter. Vollgepackt mit einem Battlefield-ähnlichen Spielmodus und einem ungewöhnlichen Spieleinstieg, will Section 8 Battlefield, Unreal Tournament und Konsorten den Rang ablaufen. Ob Section 8 hält, was es auf der Verpackung verspricht, haben wir in unserem umfangreichen Test herausgefunden!

Seit Battlefield 1942 im Jahr 2002 erschien, wurde die Messlatte für Multiplayershooter deutlich in die Höhe geschraubt. Simples Eliminieren des gegnerischen Teams reichte längst nicht mehr aus. Flaggen oder Basen wollten erobert werden und ganze Schwadronen von Fahr- und Flugzeugen sowie Schiffen wurden eingesetzt, um den Gegner das Fürchten zu lehren. In genau diese Kerbe schlägt auch Section 8.

Auf gigantischen Schlachtfeldern kämpfen bis zu 64 Spieler um den Sieg. Ähnlich wie in Battlefield sind über die Maps strategisch bedeutsame Punkte verteilt, die erobert werden müssen. Je länger und häufiger ihr ein Computerterminal hackt und dieses dem eigenen Team einverleibt, desto mehr Siegpunkte werden eurem Teamkonto gutgeschrieben. Während bei Battlefield ein Timer die noch verbleibende Anzahl an Tickets kontinuierlich herunterzählt, zeigt euch in Section 8 ein Fortschrittsbalken an, wie lange es noch bis zum Sieg dauert. Die Computerterminals sind gegen feindlichen Beschuss gut gesichert. Fest platzierte Raketen- und Minigun-Türme halten Gegner auf Distanz und werden automatisch von Minirobotern, die zu einem Computerterminal gehören, repariert.

Während bei der Konkurrenz der Einstieg an stets festgelegten Punkten erfolgt, lässt euch Section 8 die Freiheit zu entscheiden, wo ihr nach dem virtuellem Ableben wieder in das laufende Spiel einsteigen möchtet. So entscheidet ihr euch per Mausklick auf einer Minimap für den so genannten Burn-in-Standort. Wenige Sekunden später wirft euch das Landungsschiff auch schon per Raumanzug aus dem Orbit und ihr segelt mit einigen tausend Stundenkilometern gen Erdoberfläche. Wer zu schnell den Boden berührt, der wird zwar nicht von dem Aufprall zerschmettert, doch es dauert einige Sekunden, bis man sich wieder regeneriert hat. In dieser Zeit seid ihr natürlich für gegnerischen Beschuss verwundbar. Auch das Schutzschild, welches sich mit der Zeit auflädt und euch vor kleineren Macken und Schrammen bewahrt, ist nach einer harten Landung unbrauchbar und braucht ebenfalls eine kurze Gedenkpause, um das System wieder hochzufahren. Wer vor dem Aufprall allerdings die Bremsdüsen manuell aktiviert, der kommt deutlich sanfter zu Boden und ist auf zwei Beinen stehend sofort einsatzbereit. Der Vorteil ist sogar, dass ihr während der Driftphase den endgültigen Landepunkt nochmals leicht variieren könnt.

Damit das Spiel stets fair bleibt und nicht die gesamte Truppe unbeschadet direkt in einer gegnerischen Basis landet, gibt es Flaktürme, die gezielt den Himmel nach menschlichen Wurfgeschossen absuchen. Solltet ihr also zu lange über einer feindlichen Flakstellung segeln, erreicht ihr nur noch durchlöchert die Erdoberfläche. Section 8 teilt euch automatisch einem Squad zu. Solltet ihr direkt neben eurem Squadleader einsteigen wollen, dann könnt ihr euch für einen Teameinstiegspunkt entscheiden.

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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 09 Okt 2009 @ 07:34
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