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Rage: Review
id Software gibt spielerisch Vollgas Die eben erwähnten Technikproblemchen machen aus Rage aber nicht automatisch ein schlechtes Spiel. Viel zu viel wurde dafür richtig gemacht. Die Entwickler halten euch ständig auf den Zehenspitzen, geben euch die Siedlungen als Verschnaufpausen und schicken euch direkt wieder ins Getümmel, ohne dabei das Tempo aus den Augen zu verlieren. Für gewöhnlich läuft das Spiel folgendermassen ab: Ihr holt euch einen Auftrag in den sicheren Bereichen, steigt in den bewaffneten Buggy und folgt einer Markierung auf der Karte, um zum Missionsgebiet zu gelangen. Von dort an geht es dann wieder zu Fuss weiter. So landet ihr an diversen Orten wie dem Unterschlupf von einer der Gangs, die sich einen Dreck um das Gesetz scheren.
Mal müsst ihr in einer TV-Show überleben, in der es darum geht, alle Gegner zu töten, um das Volk zu unterhalten. Besonders beeindruckend ist der Einsatz in einer Totenstadt, wo alles an die Explosion einer Atombombe erinnert. Gebäude sind zerstört, und hinter jeder Ecke lauert neue Gefahr. Dabei hält id zwar am Modus der Korridor-Shooter fest, sorgt dadurch aber auch gleichzeitig für das bestmögliche Spielerlebnis und hält das Tempo hoch. Zu keiner Zeit müsst ihr in einem Level zurücklaufen, um gewisse Dinge noch mal zu benutzen. Alle Levels sind praktisch wie ein Kreis aufgebaut. Habt ihr alle Aufgaben erfüllt, steht ihr fast wieder vor dem Eingang, an dem ihr das Areal betreten habt, gelangt so schnell zum Buggy und in eine der Siedlungen zurück.
Während die Spielabschnitte ziemlich linear aufgebaut sind, wird euch dafür in anderen Bereichen viel Luft gelassen. Da gibt es zum einen die sammelbaren Objekte wie Sammelkarten, Baupläne oder nützliche Gegenstände. Auch hier wird versucht, die Spielwelt möglichst glaubwürdig zu halten. So findet ihr hier vor allen Dingen alte Schuhe, Tassen, Ölkanister, Bücher und ähnliche Gegenstände, die ihr in den Shops verkaufen könnt. Eben alles Dinge, die in solch einer Welt wichtig und wertvoll wären. Viele Objekte solltet ihr aber auch immer im Inventar haben, denn bei Rage dürft ihr basteln. Habt ihr bestimmte Schaltpläne gefunden, dürft ihr daraus neue Medikamente basteln, Wachtürme errichten, Spinnenroboter bauen oder Schlossknacker basteln, mit denen ihr so manch verschlossene Tür aufsprengen könnt. Spätestens hier keimen erste Gedanken an ein Rollenspiel auf.
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