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Rage: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

3, 2, 1, Action!

Wenn die Waffen erst einmal sprechen, sind bisher aufgefallene Kritikpunkte schnell vergessen. id Software zieht sämtliche Register und drückt euch ordentlich krachende Wummen in die Hand, ohne dabei in ein Science-Fiction-Szenario abzudriften. Stattdessen gibt es eine moderne Shotgun, ein Sturmgewehr, ein Maschinengewehr und anderes bekanntes Spielzeug. Anders als bei Duke Nukem Forever, dürft ihr bei Rage auch das gesamte Arsenal mit euch herumschleppen. Es ist also kein Problem, acht Waffen und ein paar tausend Schuss Munition im Handgepäck zu tragen. Im Gegenteil: Besonders was Munition angeht, solltet ihr immer genug in den Läden kaufen. Viele Waffen sperren erst ab tausend Schuss die Aufnahme von Nachschub. Doch nicht nur das, die Waffen können unterschiedliche Arten von Munition aufnehmen, die allesamt wichtig sind. Manche Gegner erfordern besonders panzerbrechende Munition. Hier wirkt ein MG mit dieser Ausrüstung wahre Wunder. Andere Angreifer sind besonders schnell unterwegs und weichen gerne aus, was besonders die Shotgun auf den Plan ruft. Diese ballert mit einem grossartigen Bass alles in Stücke, was zu nahe herankommt, wobei ab und an sogar das Sichtfeld mit Blut bespritzt wird.



Der Waffenwechsel via Gamepad ist dabei kinderleicht. Per Schultertaste erscheinen zwei Kreismenüs mit je vier Feldern. Mit dem rechten Stick wählt ihr die Waffe aus, mit dem linken Stick die gewünschte Munitionsart. Dabei gibt es auch allerlei fiese Waffen- und Munitionsarten. Ihr könnt beispielsweise ein ferngesteuertes Auto mit Sprengsätzen bestücken und selbiges in feindliches Gebiet steuern. Richtig böse sind auch die Hypnosepfeile, welche die getroffene Spielfigur zwar in eine Art langsamen Zombie verwandelt, sie dafür aber komplett unter eure Kontrolle bringt. Böse Nebenwirkung: Der getroffene Wirt explodiert früher oder später, oder auf Wunsch. Wer möchte, der kann seine Feinde auch ins Wasser locken und anschliessend einen elektrischen Pfeil abfeuern. Ihr seht also: So linear die Levels auch sein mögen, kreative Möglichkeiten gibt es dennoch zuhauf. Die Vielzahl an Waffen ist auch nötig, denn die eine Superwaffe gibt es nicht. Dass dabei auch anständige Trefferzonen verwendet werden, versteht sich von selbst.

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Benjamin Boerner am 18 Okt 2011 @ 19:14
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