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Dead Space: Review

  Personal Computer XBOX 360 


Wir wollen euch möglichst wenig über die Handlung an Bord der USG Ishimura verraten. Daher verzichten wir auf die Beschreibung der einzelnen Abschnitte, versprechen euch aber, dass die Abwechslung im Spiel auf keinen Fall zu kurz kommt. Wer herausfinden will, was auf dem Minenschiff passiert ist, wird mit einer sehr gut erzählten und aufregend inszenierten Geschichte verwöhnt, welche euch für etwa 12 Stunden beschäftigen dürfte. Angsthasen brauchen möglicherweise etwas länger, wenn sie nicht furchtlos jede Tür und Kiste direkt öffnen, sondern sich ständig nach jedem noch so kleinen Geräusch umsehen.

Apropos Klangkulisse: Für jedes Spiel mit Horroreinschlag ist die akustisch erzeugte Atmosphäre von enormer Bedeutung. Man kann dem Team von EA Redwood nur das allerbeste Zeugnis ausstellen, denn was da aus den Boxen wabert, dröhnt, kratzt und scheppert, ist einfach grossartig. Nicht selten haben wir uns dabei ertappt, dass wir hinter uns eine Gefahr vermuteten, nur weil der Surround-Sound uns dies vermuten liess. Die Sprecher machen im Übrigen einen ebenso guten Job, wenngleich nicht unerwähnt bleiben sollte, dass ihr als Isaac kein Wort über eure Lippen bringt. Dem einen gefällt das, weil er sich besser mit der Figur identifizieren kann, dem anderen mag es missfallen, weil Isaac damit kalt und teilnahmslos wirkt, obwohl auf dem Bildschirm gerade grausame Dinge passieren. Ausser ein paar Atemgeräusche und Stöhnen gibt es von Isaac nicht viel zu hören. Die tolle Musik und die wahrlich gut gelungenen Dialoge im Spiel entschädigen dafür aber auf jeden Fall.

Dead Space


So, jetzt wird es Zeit, unser Augenmerk auf den spielerischen und sonstigen technischen Bereich zu legen. Neben der superben Klangkulisse beeindruckt auch die Optik des Titels. Dead Space bietet euch ein dreckiges, blutiges Ambiente. Hier gibt es keine sauberen und aufgeräumten Ecken wie in System Shock, die Räume erinnern eher an das Alien-Universum von Ridley Scott. H.R. Giger stand zwar nicht Pate für die Monstren, die euch auf eurem Weg durch das Schiff begegnen, doch so manch entstellte Kreatur hätte aus seiner Feder stammen können.

Zu Beginn seid ihr gänzlich unbewaffnet unterwegs, doch schon nach wenigen Metern entdeckt ihr einen Plasmacutter, mit dessen Hilfe ihr euch ersten Gegnern gegenüberstellt. Dabei ist es besonders ratsam, auf die Gliedmassen der attackierenden Wesen zu zielen. Denn so wird deren Bewegungsfähigkeit beschnitten und ihr könnt euer Feuer gezielter einsetzen. Wildes Ballern bringt nichts, zumal die Munition, je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad, rasch sehr knapp werden kann. Dann verstrickt ihr euch in unnötige Nahkämpfe, bei denen ihr häufig schnell euer Leben verliert. Denn Isaac ist als Held eines Action-Spiels erstaunlich verwundbar, was den Überlebenskampf oftmals noch dramatischer werden lässt.

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Markus Grunow am 14 Nov 2008 @ 16:12
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