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Demigod: Review
Ob ihr nun lieber in den gemeinsamen Ausbau der Verteidigungsanlagen, die Verbesserung und Vermehrung der Einheiten oder in nur euch zugängliche Gegenstände investiert, liegt ganz bei euch. Beispielsweise kann es im Modus Schlächter von Vorteil sein, den Fokus auf einen möglichst starken und widerstandsfähigen Assassinen zu legen, um viele Gegner zu erlegen. Bei Festung hingegen kann ein defensiverer General mit der Unterstützung von Lakaien die Mauern allenfalls schneller bersten lassen.
Ein AugenschmausAn der Präsentation von Demigod gibt es wenig auszusetzen. Von den Demigods, Einheiten, Gebäuden, Fahnen, Arenen bis hin zu den feudalen Menü-Buttons ist alles einheitlich und prächtig gestaltet. Vom ersten Moment an fesselt Demigod mit seinem schneidigen Stil. Das Sounddesign geht damit Hand in Hand und unterstreicht die überzeugende Gestaltung. Fällt zum Beispiel euer Gesundheitsbalken mal in den kritischen Bereich, hört ihr einen pochenden Puls, der euch vor dem baldigen Ableben warnt. Nähert sich eine Schlacht dem Ende, wird die charakteristische Musik ständig lauter sowie energischer und treibt die Spannung noch mehr in die Höhe. Mit üppigen Streichern, hämmernden Kesseltrommeln und treibenden Effektinstrumenten bleibt der Soundtrack angenehme Nebensache, ergänzt die sublime Hurrastimmung aber erstklassig. Die deutsche Lokalisierung ist durchaus passabel, wenn auch manche Formulierungen etwas hölzern klingen. Die DVD-Version ist übrigens mehrsprachig, also liesse sich damit auch die englischsprachige Fassung installieren.
Im Bereich der Strategie- und Rollenspiele bietet Demigod ohne Zweifel eine bisher unerreichte grafische Qualität, technisch sowie künstlerisch. Die verwendete Grafik-Engine baut auf der dynamischen Technik von Supreme Commander auf, welche schon damals eindrückliche Zooms ermöglichte. Durch die frei bewegliche Kamera lassen sich die ausgefeilten Spielermodelle auch von Nahem geniessen. Im Prinzip ist jede Arena ein riesiges aufgeblasenes 3D-Modell, auf dessen ebener Oberfläche sich die Spieler bekriegen. Karten mit Höhenunterschied im Spielfeld gibt es jedoch keine. Zweifelsohne hat diese Grafikpracht auch ihren Preis. So sollte eure Hardware einigermassen aktuell sein, damit das Bild nicht zu sehr ins Stocken gerät - Pixel Shader 3 ist ein Muss. Erfreulicherweise lassen sich die Grafikeinstellungen ohne Spielunterbruch jederzeit anpassen. |
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