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The Conduit: Review

  Wii 

Einhergehend damit ist auch die Geschichte kein Gassenhauer. Als Söldner wird der Spieler zunächst von der Regierung beauftragt, das Alles Sehende Auge, eine höchst wichtige Erfindung, aus der Hand von Terroristen wiederzuerlangen. Sobald dies geschafft ist, überschlagen sich allerdings die Ereignisse und seltsame Ausserirdische invadieren die Erde. Fortan ist nichts mehr, wie es war, und auch eine mysteriöse wie geheime Gruppierung taucht auf, um Regierung, Staat und Präsident zu untergraben. Nicht nur ist die Geschichte voraussehbar, sie hat auch noch ein schreckliches Ende. So kriegt man nach circa 15 Stunden den schlechtesten, absurdesten und abruptesten Cliffhanger der Spielegeschichte präsentiert. Das ist vor allem dahingehend unfassbar ärgerlich, da der Rest der Geschichte eigentlich, trotz der Simpelheit, spannend präsentiert und inszeniert wird.

Das alles sehende, gähn, Auge

Als Abwechslung gedacht, gerät das Alles Sehende Auge zum nervigen Gimmick. Man kann mit diesem Tool lediglich versteckte Nachrichten und Räume entdecken, Computer hacken, Datendisks klauen und Minen entschärfen. Das klingt spannender, als es letztendlich ist. Man muss lediglich die Waffe wechseln, mit dem Auge auf das entsprechende Objekt zeigen und den B-Knopf drücken, der Rest läuft vollautomatisch. Lediglich die kleinen Rätsel, welche die geheimen Räume stellen, sind ein wenig Kopfarbeit. So muss man drei runde Steintafeln so drehen, dass die Öffnung nach unten zeigt. Da das Drehen einer Steintafel meist die anderen mitdreht, ist etwas Köpfchen gefragt. Wenn auch nicht wirklich viel.

Auch wenn das Alles Sehende Auge somit eigentlich eher unkomfortabel ist und zur Vereinfachung der Steuerung am besten weggelassen worden wäre, ist die grundsätzliche Steuerung leicht genug, um diesen Fauxpas auszugleichen. So kann man mit der Wiimote zielen und sich drehen, der Analogstick dient zur Fortbewegung. Standardmässig darf man mit dem A-Knopf springen, der B-Knopf dient als Abzug für die Waffe. Mit dem Steuerkreuz wechselt man Waffen sowie Granaten und auch der Zoom sowie das Wechseln zum Auge kommen so zum Einsatz. Das Schütteln des Nunchuks lässt Protagonist Ford eine Granate werfen. Wer will, kann die Steuerung aber auch individuell anpassen.

Mehrspielerspass

Das Prunkstück von The Conduit ist allerdings ganz klar der Mehrspielermodus. Hier kann man mit elf Gegenspielern die klassischen Modi Deathmatch, Team Deathmatch sowie Capture The Flag spielen. Bei Letzterem werden die Fahnen allerdings durch das Alles Sehende Auge ersetzt. Auch innerhalb der Modi gibt es verschiedene Varianten, die eingestellt werden können. So ist es möglich, mit Zeit- oder Frag-Limit zu spielen. Auch eine begrenzte Anzahl von Leben ist einstellbar. Darüber hinaus unterstützt The Conduit Wii Speak, über das man mit den Mitspielern reden kann. So wird im Teammodus automatisch lediglich im Team gesendet und empfangen, während bei den offenen Matches nur in die Umgebung gesendet wird. Der Netzwerk-Code ist stabil und weitestgehend verzögerungsfrei; die Suche mit regionaler Einschränkung funktioniert problemlos.

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Patrik Nordsiek am 05 Aug 2009 @ 00:23
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