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The Legend of Kage 2: Review

  Nintendo Dual Screen 

Technisch kommt Legend of Kage 2 im typischen Old-School-Look daher. Die 2D-Grafik kann zu weiten Teilen überzeugen. Manchmal entsteht der Eindruck, man würde tatsächlich an einem der alten Videospielautomaten stehen. Stehen? Ja, wer hat denn schon früher beim Spielen gesessen? Das war doch total uncool in den 1980ern! Kage, Chihiro und die Gegner, mit denen die beiden sich herumprügeln, sind ordentlich animiert, was speziell in den Endgegnersequenzen toll zur Geltung kommt. Spätestens dann nutzt ihr eure Blitzangriffe, Feuerattacken oder imposanten Schutzschilde und lasst ein kleines Feuerwerk an grafischen Effekten auf dem kleinen Bildschirm entstehen.

Was zu einer guten Bewertung in diesem Segment jedoch fehlt, sind Details. Die Levels sind viel zu simpel gestaltet worden, speziell bei den Hintergründen ist rasch Langeweile angesagt. Man vermisst förmlich Objekte, mal andere Bäume, Sträucher oder Landschaftsgestaltungsoptionen. Ja, man könnte frecherweise sagen, dass Legend of Kage 2 somit ein würdiger Nachfolger des alten Klassikers ist. Auch beim Sound muss man schon Nostalgiker sein, um Gefallen an den Ninja-Schreien der Helden und der dudeligen Musik haben zu können.

Bedauerlicherweise gilt das auch für die Gesamtspieldauer des Titels, denn man hat das Ende in knapp fünf Stunden bereits gesehen, was angesichts des Kaufpreises sehr bedauerlich ist. Profis mögen gar noch schneller sein. Bei der Handhabung werden die Möglichkeiten des Nintendo DS auch nicht vollumfänglich genutzt. Lediglich mit dem Steuerkreuz und den Buttons könnt ihr das Spiel absolvieren, der Touchscreen bleibt jungfräulich im Spielgeschehen. Ebenso gibt es keinen Mehrspielermodus oder gar eine Koopvariante, die bei zwei spielbaren Charakteren ja witzig hätte werden können.

The Legend of Kage 2
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Birgit Grunow am 27 Jan 2009 @ 13:00
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