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Superstars V8 Racing: Review
Immerhin gibt es reichlich Möglichkeiten, das Fahrverhalten durch unzählige Einstellungen und Werteschieberei zu beeinflussen. Ob positiv oder negativ, das sei jetzt mal dahingestellt. Mit solchen Telemetriegrafiken können manche Leute ohnehin nicht allzu viel anfangen. Kommen wir zur KI. Die Computerfahrer auf den relativ leblos gestalteten und detailarmen Strecken scheinen eher ein Faible fürs Fahrzeugballett zu haben, anstatt für knisternde Kämpfe auf dem heissen Asphalt. Die meiste Zeit schiebt sich der Tross der KI-Fahrer wie an einer Schnur aufgefädelt über den Rundkurs. Aggressiver Fahrstil, ausgefuchste Überholmanöver? Nope, is' nich'!
Du gehst mir mächtig auf den ReifenNeben den halbwegs abwechslungsreichen Herausforderungen, die tatsächlich so etwas wie fahrerisches Können verlangen, sind die Spielmodi in Superstars V8 Racing eher unspektakulär. Die Meisterschaft besteht aus den üblichen Rennwochenenden - Training, Training, Qualifikation und Rennen - und kommt ohne grössere Höhepunkte daher. Das Schnelle Rennen erklärt sich ohnehin von selbst. Alles schon mal gesehen, alles schon mal viel schöner erlebt.
Auch aus technischer Sicht ist Superstars V8 Racing eher ein Sparmodell. Wie bereits erwähnt, wirken die Grafik und das Design eher altbacken und unspektakulär. Wenige Zuschauer, kaum Details, alles wirkt reichlich kulissenartig und lässt keine echte Atmosphäre aufkommen. Boxenfunk hört man ebenso wenig wie einen Rennkommentar, auch Musik gibt es während der Rennen kaum. Auf dem PC macht zumindest die Optik eine minimal bessere Figur durch einige kleinere Details mehr und eine insgesamt schärfere Optik. Einen Schönheitspreis gewinnt der Titel deswegen auch nicht, hier legt zumindest nach der subjektiven Meinung des Testers Race Driver GRID die Stange ungemein hoch.
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