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Great Empires Rome: Review
Quo vadis, Söldner?Treffen zwei feindliche Armeen aufeinander, darf nach Herzenslust taktiert, gehauen und gemetzelt werden. Hierbei fliesst sogar pixeliges Blut über den oberen Bildschirm - daher wohl die USK-Freigabe ab zwölf Jahren.
Zumindest in diesen Schlachtsequenzen wird eine angemessene Soundkulisse geboten. Die ganz grosse Orchesterbesetzung tutet aus den DS-Lautsprechern und untermalt das Geschehen, welchem ihr ganz entspannt zuschauen könnt. Denn: Formationen und Befehle für eure Truppen müssen im Vorhinein bestimmt werden. Kavallerie und Konsorten können ganz nach eurem Belieben langsam bis schnell und in den verschiedensten Formationen vorrücken. Welche Taktik am ehesten von Erfolg gekrönt ist, hängt davon ab, wie euer jeweiliger Gegner aufgestellt ist, was aber im Voraus nur schwer einzusehen ist. Über Sieg und Niederlage entscheidet ausserdem das Gelände, auf dem die Klopperei ausgetragen wird. In felsigen Gegenden kommen Fusssoldaten besser zurecht als Reiter, auf ebenen Flächen trumpft die Kavallerie auf.
Während des eigentlichen Kampfes wird euch eine Übersicht des Schlachtfeldes im
unteren Bildschirm angezeigt. Die fleissigen Kämpfer werden hier jedoch nur als rote und blaue Pixelpünktchen dargestellt. Mit dem Stylus könnt ihr einen Bildausschnitt auswählen, der dann im oberen Screen vergrössert präsentiert wird. Die Keilerei läuft aber leider alles andere als flüssig und ruckelt, was das Zeug hält, so dass es sich empfiehlt, einfach auf ein Stück Rasen zu zoomen und abzuwarten, bis alles vorbei ist.
Per Minispiel ad astra?Wer mal ein Päuschen vom anstrengenden Kriegsgeschehen benötigt und den DS trotzdem nicht beiseitelegen möchte, kann zwischen vier Minispielen wählen, die Great Empires Rome bereit hält. Doch mal ehrlich: Unbedingt notwendig wären diese Gimmicks nicht gewesen, zumal sie nicht wirklich Spass bringen. Bei einem Spiel wie Super Mario Bros. stellen die originellen Minispiele eine echte Alternative zum Hauptspiel dar - von dieser Kragenweite ist Great Empires Rome meilenweit entfernt.
Ihr müsst verschobene Bilder zusammenlegen, Soldaten über eine Landkarte schicken und im Wettlauf gegen die Zeit nach bestimmten Städten suchen lassen, in einem kleinen Quiz euer Wissen über das alte Rom testen, oder, kein Witz, Sudokurätsel mit römischen Ziffern lösen. Mal davon abgesehen, dass diese Sudokuvariante nun wirklich überflüssig ist, kann keines dieser Spiele länger als fünf Minuten fesseln. Für Abwechslung ist daher nicht wirklich gesorgt.
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