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Resident Evil Archives: Review
Trotz dieser vielen Schocksequenzen bleibt das Spiel zu jedem Zeitpunkt fair. Frustmomente entstehen eher durch die bereits bemängelte Steuerung, jedoch niemals durch zu schwierige Rätsel, zu mächtige Gegner oder allzu gemeine Passagen. Auch wenn mancher gedächtnisstarker Gamer sich an die PSone-Version dieses Klassikers bis ins letzte Detail zurückerinnern kann, wird er neue Räumlichkeiten, anders gesetzte Begegnungen mit Zombiegewürm und neue Gegner vorfinden. Wer die erste Inkarnation auf dem GameCube gespielt hat, wird allerdings kaum überrascht sein. Schliesslich haben die Entwickler die sieben Jahre alte Neufassung fast originalgetreu auf die Wii übertragen.
Schade ist vielleicht noch, dass der neu gewonnene Platz auf der DVD nicht für ein paar Boni genutzt wurde. Anekdoten der Programmierer bei der Entwicklung 1996 oder Galerien mit neuen Zusatzinfos hätten sicher viele Fans interessiert. Allerdings lässt sich Resident Evil Archives ohne diesen Schnickschnack noch einmal zum Midprice verkaufen, was bei dem spielerischen Inhalt immer noch ein vorbildliches Preis-Leistungs-Verhältnis bedeutet. Das wird sicherlich auch die Fans versöhnlich stimmen, die dem fünften Teil wiederholt vorwarfen, nicht mehr die klassische Linie des Survival Horrors zu fahren.
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Martin Weber
am 13 Jul 2009 @ 17:39
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