GBase NG [the next generation]
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Unstrittig ist, dass die Karriere sich bei weitem nicht mehr so interessant spielt wie in vorherigen Versionen. Ihr klappert nur noch die verschiedenen Auftrittsorte ab und spielt nach und nach neue Songs frei. Das war es auch schon. Nun, nicht so ganz, aber man kann den Eindruck sehr rasch gewinnen, dass die Karriere bei den Entwicklern nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Klar, Guitar Hero 5 hat seine Stärken im Mehrspielermodus. Aber muss dann die Karriere, die letztlich als Trainingsrunde immer willkommene Abwechslung war, so beschnitten werden? Statt Kohle gibt es nun lediglich noch Sternchen zu erspielen. Bonussterne für fehlerfreie Songs oder für die erfolgreiche Absolvierung von Herausforderungen bei bestimmten Instrumenten könnt ihr zudem ergattern.

Bossfights gibt es ebenso keine mehr. Zwar gibt es noch besondere Figuren wie die Sängerin von Garbage, den Shouter von Muse und den tragischen Grunge-Helden Kurt Cobain zu bewundern, doch gegen sie antreten könnt ihr nicht. Nur gemeinsam mit ihnen auf der Bühne rocken, um sie anschliessend für weitere Auftritte nutzen zu können. An dieser Stelle ein kleines "Buh!" an Neversoft, die Bosskämpfe, in denen man sich oftmals gewaltig strecken musste, waren in früheren Versionen zumindest bei uns in der Redaktion gern gesehene Aufgaben. Warum man diese nun komplett gestrichen hat, können wir uns nicht erklären. So bretzelt man sich eher gelangweilt durch die Karriere, Höhepunkte sucht man vergeblich.

Jetzt aber mal genug gemeckert, kommen wir zu den Sonnenseiten von Guitar Hero 5. Einmal mehr erstklassig ist der Figureneditor geworden. Die Bedienung ist simpel, doch die Möglichkeiten sind mehr als mannigfaltig. Nicht nur, dass man seinen Rocker oder die ambitionierte Rocklady nach seinen Wünschen gestalten kann und dann noch das passende Outfit aussucht, auch bei den Instrumenten könnt ihr diesmal Veränderungen vornehmen, stellt Mikrofon und Ständer zusammen, kreiert eine neue Gitarre mit Korpus und Hals, kurzum: hier ist verdammt viel Kombinationsvielfalt vorhanden und das bereitet viel Freude. Bei der Xbox 360-Version könnt ihr sogar Avatare auf die Bühne bringen. Sieht witzig aus, hat aber durchaus was.













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Markus Grunow am 17 Sep 2009 @ 19:09
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