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Dead Space 2: Review
MehrspielerfreudenIm ersten Teil suchte man noch vergeblich nach einem Mehrspielermodus. Glücklicherweise hat man sich beim Entwicklerstudio offenbar Zeit lassen dürfen, um etwas Vernünftiges auf die Beine stellen zu können. Es nützt auch niemandem etwas, wenn man einen simplen Deathmatch-Modus integriert, nur um später auf der Verpackung "Multiplayer" aufdrucken zu können. Wie erfreulich ist es da, dass wir hier eine Art Left 4 Dead- oder Alien vs. Predator-Variante aufgetischt bekommen, die sogar richtig unterhaltsam ist.
Zwei Viererteams treten dabei jeweils auf Seiten der Menschen und der Nekromorphs gegeneinander an. Als Mensch steht ihr vor der Aufgabe, auf den bislang leider nur fünf verschiedenen Karten Aufgaben zu bewältigen. So grast ihr die Karten nach Maschinenteilen ab, mit deren Hilfe ihr euch später verteidigt, nehmt strategisch wertvolle Punkte in den Umgebungen ein oder transportiert eine Datendisk zu einem entfernt stehenden Terminal, um ein Programm starten zu können. Das alles innerhalb eines vordefinierten Zeitlimits, welches sich verlängert, sobald ihr eine Teilmission erfolgreich absolvieren konntet.
Eure Gegner auf Seiten der Nekromophs haben natürlich etwas dagegen und wollen euch an die menschliche Haut. Wer auf dieser Seite antritt, wählt eine der typischen Nekro-Gattungen aus und kann sich sogar für einen Luftschacht entscheiden, aus dem man hervorbrechen möchte. Aus der Nekro-Sicht könnt ihr dann sogar eure menschlichen Feinde durch Wände hindurch erkennen und dabei selbst deren aktuell schwächstes Mitglied anhand eines rot pulsierenden Herzens erkennen. Opfersuche leicht gemacht! Ranglisten und freischaltbare Elemente bereichern die Mehrspielervariante zusätzlich. Stünden bereits mehr Karten zur Verfügung, könnte man sich sehr lange hier aufhalten, ohne die Motivation zu verlieren, sich mal als Mensch und mal als abartiger Nekromorph ins Getümmel zu stürzen.
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