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Resonance of Fate: Review
Es ist schon lustig: Da versucht ihr jeden Tag, das Klima zu retten. Ihr spart Strom, Wasser und schränkt euch selbst in eurem Leben ein. Organisationen wie Greenpeace versuchen auf den Klimawandel aufmerksam zu machen und Politiker beschwören den grossen Kollaps herbei. Dabei wäre es viel leichter, all den Umweltsündern vor Augen zu führen, was passieren könnte, wenn sie denn alle Zocker wären. Dann nämlich könnte man ihnen Resonance of Fate vorlegen.
Klima adèDa ist die Katastrophe schon eingetreten. Das JRPG zeigt, was ein unbewohnbarer Erdball für Folgen haben könnte. Da wurde einfach mal eben ein gigantischer Turm in die höchste aller Höhen gebaut. Und als hätten die Menschen nicht aus der Vergangenheit gelernt, nannten sie den Turm auch noch Basel - dass Babel nicht funktionieren kann, war ja klar. Freilich geht auch die Verschmutzung weiter, alte Hierarchien werden weiter verwertet: Unten, wo die Luft schlecht ist, leben die Armen. Je weiter ihr nach oben kommt, desto schöner und besser werden die Lebensräume sowie -qualitäten. Doch etwas ist faul in der düsteren Fantasiewelt, sonst wäre eure Anwesenheit ja sinnlos.
Es geht um eine Verschwörung. Eine, die den gesamten Turm und damit auch die gesamte Menschheit und sowieso alles Andere bedroht. Wie man das eben aus Rollenspielen kennt. Da machen auch die Japaner keinen Unterschied. In der Haut von Vashyron, Zephyr und Leanne kommt ihr dieser Verschwörung allerdings erst nach und nach und eigentlich auch eher per Zufall auf die Schliche. Wirklich berauschend oder kreativ kommt die Geschichte aber nicht unbedingt daher, da bot Eternal Sonata eindeutig mehr. Zumal auch viel in Metaphern gesprochen wird und die Zwischensequenzen teilweise lieber schöne Bilder abliefern wollen, als offene Fragen zu klären, weshalb ihr gerne auch einmal im übertragenen Sinne denken müsst
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 Michael Hoss
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